pressestimmen 2016

Donnerstag, 15.12.16

Mentoren bilden sich weiter – Kinder- und Jugendcoach schult Ehrenamtliche

Wie herausfordernd es sein kann, zu Kindern und Jugendlichen durchzudringen, wissen sicherlich die meisten Eltern. Wie es gelingt, weiß wiederum Ralf Maurer. Der Wittener Familiencoach gab am Donnerstagabend ehrenamtlichen Teilnehmern am Mentorenprogramm der Stiftung Bürger für Münster Fachkenntnisse und handfeste Tipps für ihre Arbeit an die Hand.

Im Projekt der Bürgerstiftung engagieren sich Bürger aller Altersklassen, von Studenten bis Senioren, und gehen eine Patenschaft mit Mittelstufenschülern ein. Vielen Jugendlichen eröffnen sich durch den Dialog auf Augenhöhe mit erfahrenen Gesprächspartnern ganz neue Wege der Weiterentwicklung im privaten und schulischen Bereich sowie auch in der beruflichen Orientierung.

Um die ehrenamtlichen Mentoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen, bietet die Stiftung ihnen professionelle Hilfe, die erneut dankbar angenommen wurde: zum interaktiven Coaching, zu dem Marita Warnking, Projektleiterin und Vorstandsmitglied der Stiftung, eingeladen hatte, erschienen vierzehn Mentoren, die Ralf Maurers Erläuterungen lauschten, seine Tipps in Gruppen praktisch testeten und zudem ihre persönlichen Erfahrungen austauschten.

Weiterreichende Informationen und Details zum Ablauf des Projekts finden Sie unter mentoren-muenster.de.

 



Mittwoch, 30.11.16

Bürgerpreis 2016 "Münster: Im Stadtteil engagiert" – Preisträger im Rathaus ausgezeichnet

Die Stiftung Bürger für Münster hat zum zwölften Mal den Preis "Bürger machen Zukunft" vergeben. Bürgermeisterin Karin Reismann und Hans-Peter Kosmider, Vorsitzender der Stiftung, freuten sich zu Beginn der Festveranstaltung im Rathaus über 40 eingereichte Bewerbungen. Dies zeige die hohe Reputation des Bürgerpreises und dass die Ausschreibung zu "Engagement in den Stadtvierteln und Stadtteilen" auf große Resonanz gestoßen sei. Münster verfüge über eine vielfältige Engagement-Landschaft, die insbesondere auch von Stadtteil-bezogenen Vereinen, Initiativen und Projekten geprägt ist.

Die Jury hatte daher acht besonders beispielhafte Initiativen als Finalisten ausgewählt, die das breite Spektrum von Bürger-engagement in den Stadtteilen besonders gut repräsentieren. Aus dem Kreis der Finalisten wurden nun die Preisträger ausgezeichnet.

Der mit 5000 Euro dotierte Bürgerpreis in Gold geht an die Stadtteiloffensive Hiltrup e.V. mit den beiden Projekten Kulturbühne und Kulturbahnhof. Die Kulturbühne bietet allen Kulturschaffenden mit Lokalbezug eine Bühne und setzt auf verschiedene, zum Teil ungewöhnliche Spielorte im Stadtteil. Unter diesen Spielorten ist auch der Kulturbahnhof Hiltrup, der Hiltruper Vereinen, Institutionen, Familien und Bürgern als Treffpunkt dient und diverse kulturelle Veranstaltungen, Theater, Konzerte, Kinoveranstaltungen, Kunstausstellungen, etc., ehrenamtlich organisiert.

Mit dem mit 2000 Euro dotierten Bürgerpreis in Silber wird "Feiern im 4tel - 4tel Fest in Mauritz-West" ausgezeichnet. Dies ist ein seit 2008 von allen Bewohnern und dort Arbeitenden selbst organisiertes Fest, das vollständig in Eigeninitiative organisiert wird und dezentral stattfindet, in Hinterhöfen, auf Parkplätzen und auf Wiesen. Mit dem Fest soll unabhängig von kommerziellen Interessen die Kommunikation und Nachbarschaftlichkeit innerhalb des Stadtteils Mauritz-West gefördert werden soll, vor allem wird gefeiert, gelacht, getanzt, gegessen und getrunken.

Der Bürgerpreis in Bronze (1000 Euro) geht an das Alte Backhaus e.V., eine seit 28 Jahren existierende Stadtteil-Initiative, die vor allem ältere Menschen zu gemeinsamen kulturellen und sportlichen Aktivitäten sowie zur Weiterbildung zusammenbringt. Die Kurse, wie z.B. Englisch und Gymnastik, laufen über viele Jahre und sind für alle Teilnehmer gebührenfrei. Ziel ist dabei vor allem die Entstehung stabiler sozialer Beziehungen zwischen Menschen im Stadtteil.

In diesem Jahr konnte wieder ein mit 1000 Euro versehener Jugendpreis vergeben werden für ein Projekt, das von jungen Leuten in Gang gebracht und organsiert wird. Ausgezeichnet wird das Projekt "Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster". Dahinter steht eine Initiative von Schülern und Studenten, die Rucksäcke mit Kleidung, Snacks und Nützlichem füllt und an Obdach- und Wohnungslose verteilt. Während der Verteilung der Rucksäcke kommen Gespräche zwischen den jungen Münsteranern und den Betroffenen zustande, welche einen gesellschaftlichen Dialog ermöglichen.

Weitere Finalisten sind die freie Gruppe "Coerde PUR!", der Internationale Kulturverein Atrium e.V., SV Blau-Weiß Aasee e.V. und "Von Mensch zu Mensch in Roxel" e.V.

Der Jury gehörten an: Dirk Anger, stv. Leiter der Lokalredaktion, Westfälische Nachrichten, Hans-Peter Kosmider, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bürger für Münster, Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Vorsitzender des Beirates Münster Marketing und Professor am Fachbereich Wirtschaft der FH Münster, Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster, Franziska Rohde, Masterstudentin Kommunikations-wissenschaften, Claus-Dieter Toben, stv. Vorsitzender des Vorstands der Fiducia & GAD IT AG, Benedikt Vollmer, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Münster-Zentral, und Dr. André Wolf vom Projektmanagement der Regionale 2016.

Projektleiterin war Dr. Susanne Götz, Geschäftsführerin von BüNe e.V.

Der Vorsitzende des Kuratoriums, Peter Schnepper, dankte dem Projektteam, der Jury und insbesondere den Sponsoren, der Fiducia & GAD IT AG als Hauptsponsor für die Dotierung der Preise und den Stadtwerken Münster für die Ermöglichung der festlichen Preisverleihung im Rathaus.

 



Montag, 21.11.2016

Acht Finalisten für den Bürgerpreis 2016 „Münster: Im Stadtteil engagiert“ nominiert

In diesem Jahr wird der Preis "Bürger machen Zukunft" der Stiftung Bürger für Münster zum zwölften Mal vergeben. Die Jury hat acht besonders beispielhafte Initiativen als Finalisten ausgewählt, die das breite Spektrum von Bürger­engagement in den Stadtteilen besonders gut repräsentieren. Die Finalisten in alphabetischer Reihenfolge sind:

Altes Backhaus e.V. ist eine seit vielen Jahren existierende Stadtteil-Initiative, die vor allem ältere Menschen zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen­bringt. Die Kurse, wie z.B. Englisch und Gymnastik, laufen über viele Jahre und sind für alle Teilnehmer gebührenfrei. Ziel ist dabei vor allem die Entstehung stabiler sozialer Beziehungen zwischen den älteren Menschen.

Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster heißt das Projekt einer Schüler-/StundentInnen-Initiative, die Rucksäcke für Obdach- und Wohnungslose sammelt, sie mit Kleidung, Snacks und Nützlichem füllt und an Bedürftige verteilt. Während der Verteilung der Rucksäcke kommen Gespräche auf Augenhöhe zwischen den jungen Münsteranern und den Betroffenen zustande, welche einen gesellschaftlichen Dialog ermöglichen.

Feiern im 4tel - 4tel Fest in Mauritz-West beschreibt das von allen Bewohnenden und Arbeitenden in Mauritz-West selbst organisierte Fest, welches nicht nur in Eigeninitiative organisiert wird, sondern auch dezentral stattfindet, beispielsweise in Hinterhöfen, auf Parkplätzen und auf Wiesen. Während die Kommunikation und Nachbarschaftlichkeit innerhalb des Stadtteils Mauritz-West gefördert werden soll, soll vor allem auch unabhängig von kommerziellen Interessen gefeiert, gelacht, getanzt, gegessen und getrunken werden.

Die freie Gruppe “Coerde PUR!” läuft zum größten Teil als Kommunikationszentrum über eine Form des “Social Media” bei Facebook und erreicht durch die dort eingerichtete gleichnamige Gruppe “Coerde PUR!” bereits mehr als 1870 Menschen. Ziel der Gruppe ist es, die Menschen im Stadtteil Coerde miteinander in Kontakt zu bringen und so die Gemeinsamkeiten zu fördern.

Der Internationale Kulturverein Atrium e.V. wurde 2006 gegründet und ist seit 2007 Träger des internationalen Kulturzentrums Atrium. Atrium e.V. bietet Organisationsmöglichkeiten, Angebote und Räumlichkeiten für Menschen unterschiedlichster Herkunft und von unterschiedlichem sozialem Status und setzt dabei auf interkulturelle sowie interreligiöse Ausrichtung und Verständigung untereinander.

Der Verein Stadtteiloffensive Hiltrup e.V. existiert seit 2006 und stellt das Dach u.a. für die Projekte Kulturbühne Hiltrup und Kulturbahnhof Hiltrup dar. Die Kulturbühne bietet allen Kulturschaffenden mit Lokalbezug eine Bühne und setzt auf verschiedene, zum Teil ungewöhnliche Spielorte im Stadtteil. Unter eben diesen Spielorten ist auch der Kulturbahnhof Hiltrup, der Hiltruper Vereinen, Institutionen, Familien und Bürgern die Möglichkeit des Treffens anbietet sowie in Kooperation mit der Kulturbühne Hiltrup kulturelle Veranstaltungen wie Theater, Konzerte, Kinoveranstaltungen und Kunstausstellungen ehrenamtlich organisiert.

Seit nunmehr fast 30 Jahren richtet sich das Angebot des SV Blau-Weiß Aasee e.V. nach dem Bedarf der Bewohner aus. Dabei beschränkt sich der Verein nicht nur auf sportliche Aktivitäten, sondern ist ebenso daran interessiert, ein vielfältiges Angebot von kulturellen, sozialen, politischen sowie ökologischen Veranstaltungen zu schaffen. Das offene Konzept soll alle Bürger des Viertels dazu bewegen, ihre Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort einzubringen und dadurch Vernetzung und Transparenz nach innen wie nach außen für eine lebendige Nachbarschaft zu fördern.

Der Verein „Von Mensch zu Mensch in Roxel e.V." wurde im März 2006 gegründet und spezialisiert sich auf die Unterstützung älterer und hilfsbedürftiger Menschen, sodass intakte Nachbarschaften entstehen, in denen die Menschen nicht sozial isoliert leben müssen.

Mit 40 Bewerbungen fand die Ausschreibung des Bürgerpreises in diesem Jahr besonders gute Resonanz. Die Mitglieder der Jury waren über die Vielfalt und Substanz der Bewerbungen hoch erfreut. Mitglieder der Jury sind Dirk Anger, Redakteur der Westfälischen Nachrichten, Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Vorsitzender des Beirates Münster Marketing, Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster, Franziska Rohde, Masterstudentin im Studiengang Kommunikationswissenschaften, Claus-Dieter Toben, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fiducia & GAD IT AG, Benedikt Vollmer, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Münster-Zentral, und Dr. André Wolf, tätig im Bereich Projektmanagement der Regionale 2016. Den Vorsitz in der Jury-Sitzung führte Projektleiterin Dr. Susanne Götz, Geschäftsführerin des Vereins Bürgernetz – büne e.V.

Der Bürgerpreis in Gold ist mit 5000 Euro dotiert, Silber mit 2000 Euro und Bronze mit 1000 Euro; zusätzlich kann ein Kinder-/ Jugendpreis in Höhe von 1000 Euro vergeben werden. Hauptsponsor ist die Fiducia & GAD IT AG, die insbesondere die Auslobung der Preise ermöglicht. Sponsor für die Preisverleihung am 30. November um 18:30 Uhr im Rathausfestsaal sind die Stadtwerke Münster.

 



Samstag, 19.11.16

Beim Essen Kontakte geknüpft – „Dine with us“ bringt Austauschstudierende und Münsteraner zusammen

Für ausländische Studierende in Münster ist es nicht immer leicht, neue Kontakte zu knüpfen und sich ein Bild vom Stadtleben außerhalb der Uni zu machen. Eine gerne genutzte und nicht zuletzt „leckere“ Hilfestellung bietet das Projekt „Dine with us“ der Stiftung Bürger für Münster, das am 9. und 10. November bereits zum zweiten Mal stattfand.

Im Zuge der Aktion arbeitet die Stiftung mit dem International Office der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) zusammen. Über dessen „Exchange Student Service“ wurden alle Austauschstudierende der Stadt zu einem abendlichen Dinner bei einer Münsteraner Gastfamilie eingeladen.

Das große Interesse der Studenten an solch einem Treffen, das sich schon im vergangenen Jahr gezeigt hatte, bestätigte sich abermals: Innerhalb von 48 Stunden war die Teilnahmegrenze erreicht – 42 Studierende aus 15 Ländern hatten sich beworben. So besuchten am Mittwoch und Donnerstag junge Menschen aus Taiwan, der Türkei oder Syrien, Italien, Spanien und Norwegen, Mexiko,Brasilien oder den USA in national gemischten Zweierpaaren insgesamt 19 Familien, die ihre Gäste mit einem Abendessen willkommen hießen.

Der gemeinsame Abend gestaltete sich dabei für beide Seiten bereichernd: Zahlreiche, durchweg positive Rückmeldungen zeugten von fröhlichen Begegnungen, die allen Beteiligten neue Erfahrungen und vor allem neue Bekanntschaften einbrachten. Den zwischenmenschlichen und auch kulturellen Austausch genossen Gäste wie Gastgeber, oftmals kamen spontane Verabredungen zu weiteren Treffen und gemeinsamen Unternehmungen zustande.

Diese hervorragende Resonanz ist für die Stiftung Grund genug, das Projekt weiterzuführen – zumal schon neue Gastgeber ihr Interesse bekundet haben. Wer als Gastgeber im nächsten Jahr dabei sein möchte, meldet sich gerne bei der Stiftung Bürger für Münster.

 



Montag, 31.10.16

Neuer Bürgerstand beendet erfolgreiche Saison

Mit neuem Konzept präsentierte sich der Bürgerstand der Stiftung Bürger für Münster in den vergangenen Monaten in der Münsteraner Innenstadt. Statt sich wie in den Jahren davor zeitlich auf den Weihnachtsmarkt zu beschränken, bot der Stand 2016 in einer Frühlings- und einer Herbstsaison über dreißig lokalen Vereinen an insgesamt 24 Samstagen eine Plattform, um sich öffentlich vorzustellen und mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Am 29. Oktober stellte sich als letzte Organisation dieses Jahres die Krebsberatung Münster vor.

Von April bis Anfang Juli und Ende August bis Oktober war der Stand der Stiftung jeden Samstag sechs Stunden lang entweder am Stadthaus I an der Klemensstraße oder an der Syndikatgasse anzutreffen – besonders am Wochenende stark frequentierte Orte. Dies machten die Helfer der Stiftung Bürger für Münster ebenso möglich wie Mitarbeiter von Karstadt, wo die Standbauteile eingelagert werden konnten.

Die teilnehmenden Vereine und Initiativgruppen nutzten die Möglichkeit, einfach und ungezwungen mit Passanten ins Gespräch zu kommen, für Unterstützung zu werben und letztlich – ganz im Sinne der Stiftung Bürger für Münster – vielfältige Beispiele für bürgerschaftliches Engagement vorzustellen. Die allseits positiven Rückmeldungen sind Grund genug, den Bürgerstand weiterhin zu betreiben; interessierte Gruppierungen können sich bei der Stiftung Bürger für Münster für Termine in 2017 bewerben.

 



Donnerstag, 27.10.16

Bürgerbrunch auch in diesem Jahr ein großer Erfolg

Rund 1.200 Bürgerbrunchler versammelten sich auch dieses Jahr wieder bei gutem Wetter auf der Promenade vor dem Schloss. Unter dem Motto „Sich selbst und anderen etwas Gutes tun“ war auch der diesjährige, achte Bürgerbrunch, ein großer Erfolg. Insgesamt 5.600 Euro Spenden wurden eingenommen.

Die eingenommenen Spenden über einen Betrag von 5.600 Euro, welche wie immer gemeinnützigen Kinder- und Jugendprojekten zu Gute kommen, führen zu großer Freude, vor allem bei den Spendenempfängern. In diesem Jahr wurden für die gemeinnützige Bildungsinitiative ROCK YOUR LIFE! e.V., welche Studierende als Mentoren ausbilden, die dann wiederum Schülerinnen und Schüler bei ihrem Weg in den Beruf begleiten und unterstützen, das Mitmach-Projekt des Vereins Kindermuseum Münster e.V. und das Flüchtlingsprojekt der Stiftung Bürger für Münster für unbegleitete Jugendliche im Blaukreuzwäldchen, Spenden gesammelt.

Neben Tischen und Brötchen stellte die Bürgerstiftung auch dieses Mal ein buntes Unterhaltungsprogramm zusammen. Der Jongleur „Davidci der Große“ sorgte mit vielseitigen Show Acts für Begeisterung bei den Kleinen. Für die musikalische Untermalung sorgte in diesem Jahr die Musikgruppe Duo Flexibile, welche je nach Wunsch der Bruncher ihre Lieder zum Besten gaben und einige Münsteraner sogar zum Tanzen verleiteten.

 



Mittwoch, 26.10.16

Neues Gütesiegel des Bundesverbands Deutscher Stiftungen

Seit dem 1. Oktober, dem Tag der Stiftungen, darf die Stiftung Bürger für Münster nun drei weitere Jahre lang offiziell den Titel "Bürgerstiftung" im Namen führen. Erneut genügte sie den Ansprüchen der unabhängigen Jury des "Arbeitskreises Bürgerstiftungen" im Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V. (BDS).

Das Gütesiegel des bundesweiten Interessenverbands, auf dem Foto eingerahmt zu sehen, dürfen wir somit weiterhin in unseren Analog- und Digitalmedien verwenden.

 



Samstag, 24.09.16

Kein Tag ist wie der andere

Die Reportage aus dem Panorama-Teil der Westfälischen Nachrichten vom 24. September 2016 beschäftigt sich mit dem Konzept, dem Alltag und der aktuellen Entwicklung der Overbergschule, deren Anzahl an Seiteneinsteigern herausstechend hoch ist. Die Stiftung Bürger für Münster ist mit dem Lesepaten-Projekt an der Grundschule vertreten.

 



Freitag, 23.09.16

Schüler lernen in 14 Tagen vier Unternehmen kennen

Auch an der Geschwister-Scholl-Realschule ging die Münsterweite fünfte Betriebsrallye-Saison nun offiziell zu Ende. Am Freitagmorgen erzählten die jetzigen Zehntklässler von ihren Erfahrungen in den Kurzpraktika und erhielten vom Veranstalter, der Stiftung Bürger für Münster, ihre Zertifikate – vor den Augen der neuen Neuntklässler, die im kommenden Durchgang die Möglichkeit haben, binnen zweier Wochen bis zu vier Betriebspraktika zu absolvieren.

Nach den begrüßenden Worten des Stiftungsvorsitzenden Hans-Peter Kosmider (Gruppenfoto, hinten Mitte) und des Projektleiters Hans-Jürgen Fontein (vorne links) gaben Einige der ausgezeichneten Schüler Einblicke in die Berufsfelder, die sie durch die Rallye hatten kennenlernen können. Vom Friseur über die Bürokauffrau bis hin zur Glaserin – den Anwesenden wurde ein bunter Querschnitt aus der Welt der Berufe geboten.

Die insgesamt 19 Zertifikate überreichten schließlich die Projektmitarbeiterinnen Anja Wolf (vorne, 2. v. l.) und Mona Boge (vorne rechts). Zusätzlichen Dank erfuhren die Berufswahlkoordinatorinnen der Schule, Frau Schulze-Frieling und Frau Westerfeld (vorne, 2. und 3. v. r.), ohne die die Realschule um Schulleiter Clemens Krause die Aktion nicht auf die Beine hätte stellen können.

Dass die Rückmeldungen der Schüler wie der Betriebe überwiegend positiv ausgefallen sind, bestärkte die Verantwortlichen in der Idee der zusätzlichen Betriebspraktika, die zugleich dem Selbstvertrauen der Neuntklässler und der allgemeinen Ausbildungsförderung zugutekommen sollen. Denn am Ende der Rallye besteht immer die Möglichkeit, dass die Unternehmen den Schülern weitere Praktika oder sogar einen Ausbildungsplatz anbieten.

 



Freitag, 23.09.16

Kalender lädt zum Entdecken ein

Ab sofort ist die fünfte Ausgabe des Bürgerstiftungskalenders "Rätselhaftes Münster" zu haben. Die Westfälischen Nachrichten haben der Veröffentlichung einen Artikel gewidmet.

 

 



Mittwoch, 21.09.16

Auftaktveranstaltung Mentorenprojekt an der Fürstin von-Gallitzin Realschule

Am Mittwoch fand das "Matching" zwischen Mentorinnen und Mentoren der Stiftung Bürger für Münster und Schülerinnen und Schülern der Fürstin-von-Gallitzin Realschule statt, die am Mentorenprogramm teilnehmen möchten.

Nach einer kurzen Wiederholung der wesentlichen Punkte des Mentorenprogramms, insbesondere seiner Ziele, lernten sich alle Beteiligten beim sogenannten Speed-Dating in kurzen Gesprächen besser kennen, gewannen erste Eindrücke voneinander und formulierten ihre Wünsche.

Nach der Zuordnung der Mentoren und Schüler zu einzelnen Gruppen wurden dann Termine für weitere gemeinsame Treffen festgelegt, in deren Verlauf die Mentoren den Schülerinnen und Schülern bei der Praktikumsvorbereitung/Berufsorientierung sowie auch in anderen Bereichen zur Seite stehen werden.

 



Montag, 19.09.16

Bitte zugreifen - Bürgerbrunch lockt mit kulinarischen Häppchen

Seit 2009 bietet der Bürgerbrunch der Stiftung Bürger für Münster den Münsteranern jährlich im September die Möglichkeit, gemeinsam auf der Promenade vor der Kulisse des Schlosses gemütlich zu brunchen und gleichzeitig ehrenamtliche Projekte zu unterstützen. Dank gut gelaunter Teilnehmer, unterhaltsamem Begleitprogramm und nicht zuletzt sonnigem Wetter war die achte Ausgabe am Sonntag ein voller Erfolg.

Während die Bruncher an den 160 besetzten Tischen mit etlichen kulinarischen Köstlichkeiten aufwarteten und selbige gemeinsam bei guter Stimmung verspeisten, präsentierten sich auch die drei begünstigten Organisationen. Der Artist Davidci begeisterte mit waghalsigen Tricks die Kleinsten und das "Duo Flexibile" brachte Musik nach Wunsch an jeden Tisch.

 

 



Mittwoch, 14.09.16

Lesepaten-Projekt: Neue Bücher für Martin-Luther-Schule

Das Lesepaten-Projekt der Stiftung Bürger für Münster wächst immer weiter: An nunmehr 13 Grundschulen lesen Schulkinder mit ihren persönlichen Lesepaten regelmäßig Bücher und sprechen über das Gehörte.

Auch die Martin-Luther-Schule beteiligt sich seit bereits einem Jahr mit knapp zehn Paten-Kinder-Paaren an dem Programm. Für ihre "Leseinsel" hat die Grundschule nun 25 Bücher im Wert von 200 Euro von der Stiftung erhalten.

 

 



Freitag, 09.09.16

Bürgerfest des Bundespräsidenten für ehrenamtlich engagierte Bürger

Auch in diesem Jahr lud Bundespräsident Joachim Gauck engagierte Bürger zum Bürgerfest ein. Bei strahlendem Wetter gab es tatsächlich ein Fest im Garten des Schlosses Bellevue. Gauck fand wie immer die richtigen Worte der Anerkennung und des Lobes, garniert mit launigen Nebenbemerkungen. Manche Teilnehmer kannten sich schon, viele kamen miteinander ins Gespräch, denn alle hatten etwas zu erzählen – Alte und Junge, langjährige Projekte und neue Initiativen, Verantwortliche und Mitmacher, privat engagierte und vertreter von Organisationen, ein Querschnitt durch das breitgefächerte Bürgerengagement in Deutschland.

Mit dabei war Hans-Peter Kosmider, Vorstand der Stiftung Bürger für Münster, zusammen mit Vertretern weiterer Bürgerstiftungen auf Einladung der Aktiven Bürgerschaft.

 

 



Mittwoch, 31.08.16

50 Golfer spielten gerne für den guten Zweck - Stiftung Bürger für Münster blickt auf tolles Turnier

Golfen für den guten Zweck war am Samstag (27.08.2016) im Golfclub Münster-Tinnen angesagt. Im ersten Benefiz-Golfturnier der Stiftung Bürger für Münster trotzten 50 tapfere Sportler der prallen Sonne und schlugen ihre Bälle mehr als fünf Stunden lang übers Grün.

Der mobile Getränkewagen und das Eisfahrrad hielten sie bei Laune – so gut, dass jeder tief in die Spendierhosen griff und letztlich rund 5000 € in die Stiftungskassen flossen. Dafür gab es eine Tombola, deren rundum hochwertigen Gutschein- und Sachpreise sich sehen lassen konnten.

Wertvolles erhielten auch die Turnierbesten zur Siegerehrung – die Preise überreichten Stiftungsvorstand Margarete Kordt, Projektleiter Hans-Joachim Krautkrämer und Clubvorstand Martin Huhn, dem der Stiftungsvorsitzende Hans-Peter Kosmider für die erfolgreiche Zusammenarbeit dankte; er überreichte Huhn und seinem Vorstandskollegen Henning Kruse ein Bild aus der Golf-Ausstellung des Kunsthauses Kannen.

Von dort stammt auch das von Gerd Schippel kreierte Titelbild des Golfturniers, das während der Abendveranstaltung für 800 € versteigert werden konnte. Den Preis schlug Dieter Kemmerling heraus, der mit seiner Band, den „Dandys“, für fetzige Musik und Trubel auf der Tanzfläche sorgte. Am Ende des langen Tages waren sich Teilnehmer wie Veranstalter einig: Das muss wiederholt werden! Ermöglicht hatten diesen Erfolg die umfangreichen Spenden und Unterstützungen der Sponsoren und Sachpreisgeber.

 

 



Dienstag, 30.08.16

MITwirken Münster: Unternehmen ermuntern Mitarbeiter zum Engagement

Engagierte Bürger sind nicht nur wichtig für die Gesellschaft, sie lernen und profitieren auch selbst von ihrem Engagement. Daher wollen die acht Münsteraner Unternehmen BabyOne, Calcanto, CSG IT, Fiege, Noventum, Orderbase, Strabag PFS und TON Objekteinrichtung ihre Mitarbeiter zum freiwilligen Engagement motivieren und sie dabei in geeigneter Weise unterstützen. Am 27. August stellten die Unternehmer, bereits aktive Mitarbeiter und die Organisatoren Prof. Dr. Thorn Kring, Institut für Führung, Ethik und Personalmanagement der Steinbeis-Hochschule, und Hans-Peter Kosmider, Vorstand der Stiftung Bürger für Münster, die Initiative MITwirken der Presse vor.

 

 



Mittwoch, 24.08.16

Kunstausstellung zum Golf-Turnier – Event am 27. August hilft Bürgerstiftung

Sport und Spiel, Spaß und Spenden – das soll die Erfolgsmischung für ein Benefiz-Golfturnier werden, das die Stiftung Bürger für Münster in diesem Jahr erstmalig veranstaltet. Es findet am 27. August (Samstag) im Golfclub Tinnen statt.

Schon bei der Plakatgestaltung wollten die Organisatoren einen gemeinnützigen Ansatz finden und holten die Künstler vom Kunsthaus Kannen mit ins Boot. Es entstanden mehrere Motive, ein farbenprächtiges Aquarell von Gerd Schippel schmückt die Plakate und soll in einer Auktion meistbietend für den guten Zweck versteigert werden und ist gemeinsam mit den anderen Kunstbeiträgen jetzt im Clubhaus ausgestellt.

Rund um das Turnier gibt es ein dichtes Programm. Dank zahlreicher Sponsoren ist eine Tombola geplant. Am Abend treten im Golfclub die „Dandy’s“ auf, die sich für die Verbreitung von Organspendeausweisen einsetzen. Auch insoweit verbindet die Bürgerstiftung „das Angenehme mit dem Nützlichen“.

Eingeladen sind Golfer aus dem ganzen Münsterland. Die Ausschreibung zum Turnier ist offen und derzeit können noch Meldungen abgegeben werden. „Wir planen ein richtiggehendes gesellschaftliches Ereignis“, freut sich Projektleiter Hans-Joachim Krautkrämer. Beinahe ein Jahr Vorbereitung ist in das Event geflossen.

Die Spenden werden für die zahlreichen Projekte der Bürgerstiftung eingesetzt, zum Beispiel das Lesepaten- und Mentoren-Programm.

 

 



Montag, 11.07.16

Neues Design für die Bürgerstiftung - FH-Studierende zeigen kreative Ideen

Elf Jahre nach ihrer Gründung will die Stiftung Bürger für Münster das Design ihrer Druckstücke und ihrer Auftritte in den digitalen Medien erneuern. Dazu konnte sie eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Design der Fachhochschule vereinbaren. Studierende der Lehrveranstaltung ... der Dozenten Paul Plattner-Wodarczak und Jakob Maser haben Vorschläge für den zukünftigen Auftritt der Bürgerstiftung erarbeitet. Dazu hat die Bürgerstiftung einen Wettbewerb ausgelobt. Nun wurden die besten Beiträge ausgezeichnet und mit Geldpreisen prämiert.

Die Stiftung Bürger für Münster will Bürger auf gute Beispiele für freiwilliges Engagement aufmerksam machen und bietet auch selbst zahlreiche Möglichkeiten fürs Mitmachen. Inzwischen sind mehr als 350 ehrenamtliche Mitmacher in 15 Projekten aktiv. Die Vielfalt der mitmachenden Bürger und Unterstützer ist bereichernd, aber bleibt es nicht aus, dass es im öffentlichen Auftritt eine teilweise ungeplante Vielfalt gibt. Daher hat die Bürgerstiftung ihre guten Kontakte zur Fachhochschule genutzt und erneut Dozenten und Studierende des Fachbereichs Design dafür gewinnen können, neue, einheitliche Entwürfe für das Design von Schriftstücken und Auftritten in elektronischen Medien zu entwerfen. "Das ist das dritte gemeinsame Projekt, das wir mit dem Fachbereich Design der FH Münster durchführen können, wir freuen uns über diese Zusammenarbeit", lobt Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung.

Die Studierenden haben für die Projekte "Bürgerpreis" und "1000 Stunden für Münster" je drei Vorschläge für ein zukünftiges Design entworfen. Mit dem Bürgerpreis werden jährlich besonders beispielhafte bürgerschaftliche Projekte ausgezeichnet; 1000 Stunden für Münster ist eine laufende Kampagne, um Bürger auf Beispiele von Bürgerengagement aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu ermuntern. Die sechs Entwürfe wurden nun vorgestellt und von einer Jury aus Vertretern der Bürgerstiftung und unabhängigen Fachleuten bewertet.

Friederike Schulze Schwienhorst, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Bürger für Münster und Mitglied der Jury, ist begeistert von den vorgelegten Entwürfen: "So unterschiedliche Entwürfe und damit auch unterschiedliche Vorstellungen, wie sich eine Bürgerstiftung präsentieren soll, sind über das konkrete Design hinaus kreative Beiträge für die weitere Positionierung der Bürgerstiftung."

Auch Marita Warnking, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, und Ralph Monshausen, erfahrener Designer, der die Bürgerstiftung in beiden Projekten unterstützt, loben die Kreativität und Durchdachtheit insbesondere der ausgezeichneten Entwürfe.

Die Dozenten Paul Plattner-Wodarczak und Jakob Maser haben in ihrer Lehrveranstaltung gerne mit der Bürgerstiftung zusammengearbeitet. "Entwürfe für einen in der Veranstaltung präsenten Auftraggeber zu erarbeiten kommt der späteren Berufspraxis recht nahe. Die Bürgerstiftung als gemeinnütziger Auftraggeber war für die Studierenden besonders interessant", hebt Plattner-Wodarczak hervor. Nicht zuletzt sind die Geldpreise für die Gewinner eine unmittelbare Würdigung ihrer Arbeit. Aber auch die anderen Entwürfe wurden mit einer kleinen Anerkennung bedacht.

 

 



Dienstag, 28.06.16

Gutes tun und genießen - Bürgerbrunch am 18. September: Stiftung gibt Spendenempfänger bekannt

Der diesjährige Bürgerbrunch rückt näher. In rund drei Monaten ist es soweit – die Stiftung Bürger für Münster und ihre Kooperations­partner, das Amt für Grünflächen und Umweltschutz, die Agenturen Cynapsis Interactive, Eric Schrader sowie die Westfälischen Nachrichten laden wieder 1.600 Münsteraner Bürger zum Bürgerbrunch ein. Am 18. September kann man unter den Bürgerbäumen an der Promenade wieder „sich selbst und anderen Gutes tun“. An insgesamt 200 Tischen können die Gäste brunchen, Freunde treffen oder sich kennen lernen.

Auch dieses Jahr steht die Unterstützung sozialer und kultureller Kinder- und Jugendprojekte im Mittelpunkt. Bereits im ersten Monat ist eine Spendensumme von 6.400 Euro eingegangen – "ein hervorragender Start", so Joachim Sommer, Geschäftsführer der Stiftung. Die diesjährigen Spenden gehen an das Patenprojekt Rock Your Life, in dem sich Studenten um die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern kümmern, an den Kindermuseum Münster e.V., der ein Kinder- und Jugendmuseum in Münster gründen will, und an das Flüchtlingsprojekt der Stiftung Bürger für Münster in der Einrichtung „Blaukreuzwäldchen“, in der jugendliche Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache, beim Sport und bei der Computernutzung unterstützt werden.

Neben vielen Tischen und leckeren Brötchen gibt es wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm. Das Team von der Diakonie Münster bietet vergnügliche Unterhaltung und viele Spielmöglichkeiten für die Kleinsten. Das Duo Flexibilé sorgt für musikalische Unterhaltung.

Bürgerbrunch fast ausgebucht.

Bereits am ersten Tag gingen 100 Reservierungen ein, inzwischen sind nur noch ca. 50 Tische frei. Auf der Internetseite www.buergerbrunch-muenster.de können die restlichen Tische gebucht werden.

 

 



Donnerstag, 23.06.16

Freude am Lesen wecken - Bürgerstiftung bietet Workshop

Abenteuer Lesen und gemeinsames Lesen - so lautet der Titel des Workshops, den die Stiftung Bürger für Münster ihren Lesepatinnen und Lesepaten anbietet.

Vor vier Jahren wurde das Lesepatenprojekt der Bürgerstiftung an der Kreuzschule in Münster ins Leben gerufen. Seither hat sich ein großes Netzwerk an Münsteraner Grundschulen aufgebaut. Heute nehmen bereits 13 Schulen am Projekt teil, etwa 120 ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten sind dort aktiv.

Die Lesepaten gehen in der Regel einmal wöchentlich in die Schulen. Dort lesen sie gemeinsam mit den Erst- bis Viertklässlern, fördern deren Lesekompetenz und wecken so die Freude am Lesen. Sowohl Studierende als auch Berufstätige und Menschen im Ruhestand sind gern bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

Die Stiftung Bürger für Münster bietet nun ihren aktiven Lesepatinnen und Lesepaten einen ganztägigen Workshop an, der ihnen Anregungen für ihre Aufgabe geben soll. Für die Durchführung hat sie Sarah Giese, Sprechtrainerin und Autorin, als Referentin gewinnen können. Sie gibt den Lesepatinnen und Lesepaten einen tieferen Einblick in das „Abenteuer Lesen und gemeinsames Lesen“ und erläutert, wie man Spannung erzeugen und die Freude am Lesen wecken und vertiefen kann.

 

 



Montag, 20.06.16

Bürgerstiftung und Perthes-Werk feiern 200. Vortrag beim Projekt "Fliegendes Seniorenheim"

Seit Januar 2012 bringen Studierende die große weite Welt in Münsters Seniorenheime, indem sie Bilder-Vorträge über ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Ausland halten. Im Rahmen des Programms „Jung und Alt“ hat die Stiftung Bürger für Münster im Jahr 2011 das Konzept „Das Fliegende Seniorenheim“ entwickelt. In Kooperation mit dem International Office der Universität Münster wurden seitdem mehrere Hundert Studierende, die ein Semester oder ein ganzes Jahr im Ausland verbracht haben, gefragt, ob sie bereit wären, darüber mit Fotos in Seniorenheimen zu berichten. Inzwischen ist das Projekt bereits an 13 Seniorenheimen vertreten. Heute hält die Politik- und Wirtschaftsstudentin Julia Schäfer mit ihrem Bericht „Studium in Ankara – Reisen in Südostasien“ im Perthes-Werk den 200. Vortrag des „Fliegenden Seniorenheims“!

Unglaubliche Vielfalt der Vorträge

„Bald habe ich eine Weltreise gemacht, ohne Münster zu verlassen“, scherzt Franz Raulf, der im Frühjahr 2014 die Projektleitung übernommen hat. „Die Studenten fliegen um die ganze Welt, es wurden bisher Vorträge aus insgesamt über 50 unterschiedlichen Ländern gehalten“, berichtet er. Herr Markus Kübler, stellvertretender Leiter des Perthes-Werkes spricht mit Begeisterung über den Wert des Projektes in seiner Einrichtung: „Die meisten unserer Bewohner haben nicht mehr die Möglichkeit weite Reisen zu unternehmen, sind aber sehr an anderen Ländern und neuen Eindrücken interessiert. Die Fotovorträge geben ihnen die Möglichkeit für kurze Zeit in eine andere Welt einzutauchen. Oft entstehen dadurch spannende Diskussionen oder der Vortrag regt dazu an, von den eigenen Reisen zu berichten. Die Veranstaltungen sind auf jeden Fall eine Bereicherung für unser Betreuungsangebot im Perthes Haus. Wir sind froh darüber, dass es Menschen gibt, die durch ihr ehrenamtliches Engagement die Angebotsvielfalt erweitern!“

Eine besondere Erfahrung

Ein Publikum das im Schnitt 60 Jahre älter ist als man selbst, ist für Studierende eher unüblich und auch für die Senioren ist es etwas Besonderes. Vortragende und Heimleitungen sind sich einig, dass dieses Projekt für alle Beteiligten eine Bereicherung ist. Beispielhaft für die vielen studentischen Referenten hat Yannik Breitkreutz schon in drei verschiedenen Heimen seinen Vortrag über Brasilien gehalten und freut sich jedes Mal aufs Neue über die glücklichen Gesichter am Ende des Vortrags. Mit kleinem Zeiteinsatz können so Studierende den teilnehmenden Senioren eine Freude machen und erste Erfahrungen mit freiwilligem Engagement machen. Viele Studenten betreuen über mehrere Semester das Projekt und bringen sich immer wieder in anderen Seniorenheimen ein.

Mitfliegen

Wir sind immer weiter auf der Suche nach neuen Studenten, die gerne über ihre Auslandserfahrung berichten möchten. Die Stiftung will ihr Projekt weiter fortführen und hofft auf weitere 200 Vorträge in den nächsten Jahren!

Die Bürgerstiftung bereitet die Studierenden auf das Programm vor, gibt Tipps für den Aufbau der Vorträge und zum Umgang mit den Zuhörern und koordiniert die Termine. Über weitere Studierende, die sich am „Fliegenden Seniorenheim“ beteiligen wollen, freut sich die Stiftung Bürger für Münster.

 

 



Dienstag, 07.06.16

Engagement auf die Bühne holen!

Prinzipalmarkt, Schlossplatz, Dom: Das ist Münster im Reiseführer. Der Lebensmittelpunkt der Münsteranerinnen und Münsteraner ist aber in den Stadtteilen und Vierteln. Hier spielt sich das Alltagsleben ab, hier wohnt und arbeitet man, hier werden Freundschaften gepflegt, hier treibt man Sport, geht einkaufen, bringt die Kinder in die Kita oder zur Schule, hier fühlt man sich zu Hause.

Gerade in den Vierteln und Stadtteilen tragen vielfältige bürgerschaftliche Initiativen und Vereine zu einem lebenswerten Umfeld bei und bereichern das Leben ihrer Mitmenschen. Oft sind sie über ihren ursprünglichen Zweck hinaus aktiv, konzentrieren sich nicht nur auf ihre Mitglieder, sondern blicken über den Tellerrand hinaus, machen ihren Stadtteil interessant und attraktiv und bieten den Menschen in ihrer Umgebung Unterstützung und Hilfe.

Engagement sichtbar machen
„Unser Ziel ist es, freiwilliges Engagement in unserer Stadt sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu fördern. Mit dem Bürgerpreis zeichnen wir seit 2005 zu einem Thema besonderes bürgerschaftliches Engagement aus, auch als Ermunterung für andere Bürger, sich einzubringen“, so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster.

Freiwillig und nachhaltig
Voraussetzung für Bewerbungen um den Preis ist, dass Menschen auf ehrenamtlicher Basis zusammenarbeiten, dabei einen guten Zweck fördern und das auch mit einer gewissen Nachhaltigkeit tun. Insbesondere geht es um bürgerschaftliches Engagement, das nicht von Amts wegen erwartet wird.

Projektleiterin Dr. Susanne Götz
"Wir wissen, dass es gerade in den Stadtteilen sehr erfolgreiche Beispiele von Bürger­engagement gibt, die wir in diesem Jahr zu Bewerbungen um den Bürgerpreis einladen möchten," erklärt Dr. Susanne Götz, Geschäftsführerin des Vereins Bürgernetz und als Vorsitzende des Fördervereins für die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt e.V. selbst Preisträgerin des Bürgerpreises 2015 in Silber, die die Bürgerstiftung in diesem Jahr als Projektleiterin gewinnen konnte.

Hauptsponsor Fiducia & GAD IT AG
Die Bürgerstiftung dankt ihren Sponsoren, der Fiducia & GAD als Hauptsponsor für den Bürgerpreis und den Stadtwerken Münster als Sponsor für die Festveranstaltung zur Preisverleihung. "Wir unterstützen bürgerschaftliches Engagement, weil wir es wichtig finden, dass Menschen sich einsetzen für die Stadt, in der sie arbeiten und leben", erklärt Claus-Dieter Toben, stv. Vorstandsvorsitzender der Fiducia & GAD IT AG, die den Bürgerpreis in diesem Jahr bereits zum achten Mal sponsert. "Auch unsere Mitarbeiter setzen sich in den einzelnen Stadtteilen für verschiedene Projekte ein - etwa für soziale Projekte wie die Flüchtlingshilfe oder auch für kulturelle Zwecke. Dieses Engagement fördern wir gern.“

Feierliche Preisverleihung
Die drei überzeugendsten Projekte werden mit einem Gold-, Silber- und Bronzepreis ausgezeichnet. Zusätzlich kann ein spezieller Kinder-/Jugendpreis vergeben werden. Die Ehrung der Preisträger findet am 30. November 2016 in feierlichem Rahmen im Rathaus statt.

Aufruf zu Bewerbungen
Die Bürgerstiftung ruft zu Bewerbungen für den Bürgerpreis auf. Dazu gibt es Flyer, Plakate und die Internet-Seite www.buergerpreis-muenster.de. Dort können die Bewerbungen elektronisch eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2016.

 

 



Donnerstag, 19.05.16

Schüler in der Rolle des Lehrers

In Kooperation mit der Fürstin-von-Gallitzin Schule in Münster-Mauritz organisiert die Bürgerstiftung nun zum dritten Mal das Projekt der Computerkurse für Senioren. Hier übernehmen die Schülerinnen und Schüler der Informatik-Arbeitsgemeinschaft die für sie sonst ungewohnte Rolle des Lehrers.

Die Schülerinnen und Schüler bieten interessierten Seniorinnen und Senioren an fünf Veranstaltungsterminen eine individuelle Betreuung am Computer an. Die Seniorinnen und Senioren können so den Umgang mit dem Computer erlernen, sei es das Schreiben von E-Mails das Bearbeiten von Bildern oder die Nutzung von Chatprogrammen im Internet.

Der Kurs startet am 23. Mai und findet an fünf Montagen im Mai, Juni und Juli statt. Beginnen tut der Kurs jeweils um 13:50 Uhr.

Es gibt noch freie Plätze ! Bei Interesse können Sie sich in der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung (0251-9876483) melden.

 

 



Dienstag, 17.05.16

Pilotprojekt für den Einstieg in Beschäftigung für erwachsene Flüchtlinge

Von den Flüchtlingen haben es Kinder und Jugendliche in der Regel relativ am besten, denn sie gehen in die Schule, lernen dort Gleichaltrige kennen und haben gute Gelegenheit, die neue Sprache zu lernen und zu nutzen. Erwachsene Flüchtlinge haben geringere Möglichkeiten: Vielleicht nehmen sie an Sprachkursen teil, aber selbst dann können sie nicht das tun, was sie wahrscheinlich erwartet haben, nämlich zu arbeiten. Wenn sie keinen Sprachkurs besuchen, ist das Nichts-Tun-Können noch unerfreulicher.

Bürgerstiftung, Handwerkskammer und weitere Institutionen in Münster haben sich daher mit der Frage befasst, ob und wie Einstiege in Beschäftigung für erwachsene Flüchtlinge möglich sind. Reguläre Beschäftigungen kommen oft nicht in Frage, weil Sprach- und Fachkenntnisse fehlen und die bürokratischen Hürden hoch sind. Immerhin gibt es Möglichkeiten für erste Schritte in Richtung einer Beschäftigung mit dem Ziel festzustellen, welcher Beruf bzw. welche berufliche Tätigkeit für den Flüchtling in Frage kommen. Diese Möglichkeiten sind die sog. "Maßnahmen" nach § 45 des Sozialgesetzbuches III, die ursprünglich als Wiedereingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose konzipiert wurden.

In einem Treffen des Arbeitskreises Kirche und Handwerk der Handwerkskammer Münster wurden solche Möglichkeiten, voraussichtlich praktische Ausgestaltungen, die Gewinnung von Betrieben insbesondere aus dem Handwerk, aber auch vermutete Bereitschaften und Fähigkeiten von Flüchtlingen erörtert. Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, dankte der Handwerkskammer für ihre unvoreingenommene Bereitschaft, solche Einstiege in Beschäftigung für Flüchtlinge zu ermöglichen und dafür aufgeschlossene Betriebe anzusprechen.

Derzeit sind ca. 15 erwachsene Flüchtlinge von ehrenamtlichen Heldern benannt, mit denen der Einstieg in die Maßnahmen gemäß § 45 SGB III in Form eines Pilotprojektes begonnen werden soll.