Mittwoch, 18.12.13 | 

 

Jahresabschluss in Handorf

 

Frau Mittag, Rektorin der Matthias Claudius-Schule Handorf, war mehr als erfreut.  19 von 22 aktiven Lesepaten konnte sie zu einem Jahresrückblick in vorweihnachtlicher Atmosphäre begrüßen. Diese große Zahl der Lesepaten und das Lesepatenprojekt überhaupt, dass vor gut einem Jahr startete, hat das Schulleben enorm bereichert, so die Rektorin.  „Damit hätte ich nicht gerechnet und das Kollegium auch nicht, dass wir in so kurze Zeit über 20 aktive Lesepaten haben würden. Wir sind alle ganz begeistert, die Kinder, das Kollegium und ich“.

 

Sie bedankte sich herzlich bei den Lesepatinnen und Lesepaten für deren Engagement, bei Herrn Schliemann von der Stiftung „Bürger für Münster“, unter deren organisatorischem Dach das Projekt angesiedelt ist und bei Professor Jütting, der als örtlicher Koordinator die Dinge in Gang brachte.

 

Bei Kaffee, Tee und Saft, Weihnachtsstolle und Spekulatius berichtete sie aus dem Schulleben und erläuterte einige Merkmale des didaktischen Konzepts der Schule. Die Lesepaten absolvierten ihre Grundschulzeit überwiegend in den 1950er Jahren. Damals war auf dem Flur stehen eine Strafe, heute eine Form individuellen Lernens und Förderns. In der Schule wird viel gesungen, zum Beispiel werden alle Geburtstagkinder zu Beginn eines neuen Monats mit einem Lied erfreut.

 

Die Lesepaten berichteten dann über ihre Erfahrungen. Die Lesefähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit ist sehr unterschiedlich ausgeprägt Darauf stellen sich die Lesepaten ein. Sie lassen die Kinder lesen, lesen selber vor und sprechen über die Texte. Die Lesepatenstunde soll Freude am Lesen vermitteln, nicht mehr, aber das. Überhaupt, so einer der Lesepaten, sei ihm aufgefallen, wie freundlich und heiter es in der Schule zu ginge. Diese Beobachtung sprach allen aus dem Herzen.



AUF DEM FOTO hinter den Lesepatenkindern v.l.n.r.: Peter Seiler, Martin Humberg, Mechthild Vatheuer-Reinermann, Barbara Gilich-Boßhammer, Marc Würfel-Elberg

Mittwoch, 18.12.13 | 

 

Bücherspende zur Vorweihnachtszeit

 

Nachdem die Stiftung Bürger für Münster auf einer früheren Veranstaltung des Lesepatenprojekts jeder Schule des Netzwerks eine weitere Bücherspende zugesagt hatte, war es diesmal für sechs Kinder aus der Kreuzschule jetzt endlich soweit. Sie besuchten mit zwei ihrer Lesepatinnen, Frau Barbara Gilich-Boßhammer und Frau Mechthild Vatheuer-Reinermann, die Buchhandlung „Schatzinsel“, um sich dort mit neuen Kinderbüchern einzudecken. 

 

Peter Seiler, Geschäftsführer der „Schatzinsel“, hatte schon einen Tisch mit passenden Büchern vorbereitet, als die Kinder samt Begleitung eintrafen. Er stellte den Kindern, die alle gebannt lauschten, mehrere Bücher vor. Für die Kinder war es dann auch noch besonders schön, denn sie durften sich danach alle ein Buch aussuchen. Am Ende des Besuchs in der „Schatzinsel“ reicht die Bandbreite der ausgesuchten Bücher von Pferdegeschichten bis hin zu Detektiv- und Abenteuergeschichten. 

 

„Wir freuen uns, dass das Lesepatenprojekt in den letzten Jahren bei den Grundschulen so guten Anklang gefunden hat – es kommen immer noch Schulen hinzu, die sich diesem Netzwerk anschließen und dabei vorhandene Synergien für sich nutzbar machen können und Unterstützung beim Aufbau von Lesepatenprojekten erhalten“, so Marc Würfel-Elberg, Geschäftsführer der Bürgerstiftung.

 

Pressebericht:

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Mittwoch, 11.12.13 | 

 

Neue Wände - Großer Erfolg

 

Zum zweiten Mal wurde das Kulturfestival "Neue Wände" nun vom Förderverein Hochschulkultur und dem Kulturamt der Stadt veranstaltet.

 

Die Bühnen des Stadttheaters waren am vergangen Wochenende in der Hand von 642 Studenten, die mit den verschiedensten Gruppen auftraten. Musik, Tanz, Gesang, Kabarett oder auch Akrobatik wurde den Zuschauern geboten. Auch für Kinder gab es extra Veranstaltungen wie z. B. das Kinderkonzert "Peter und der Wolf" mit Götz Alsmann, welches von 80 unser Lesepaten Kindern besucht wurde.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals war das Finale des Science Slam am Freitag. 8 junge Forscher stellten jeweils in 10 Minuten ihr Forschungsprojekt vor - teils auf informative und teils spaßige Art und Weise.


Die Organisatoren, Radio Q, gewannen im Jahr 2011 mit dem Science Slam den Bürgerpreis in Gold, der unter dem Motto "Münster und seine Hochschulen" verliehen wurde.

 

Das Festival wurde von der Stiftung Bürger für Münster unterstützt, da es eine Bereicherung für die kulturelle Vielfalt der Stadt ist.

 

Hier geht es zu Impressionen.



Sonntag, 08.12.13 | 

 

80 Lesepatenkinder besuchten Kinderkonzert

 

Die Stiftung Bürger für Münster hat in mehreren Stadtteilen Lesepaten-Projekte in Gang gebracht und ein Lesepaten-Netzwerk aufgebaut. Gefördert werden Kinder im 2. und 3. Schuljahr, denen zu Hause nicht vorgelesen wird und die die Freude am Lesen noch nicht kennengelernt haben. Lesepaten aller Altersgruppen lesen den Kindern aus Kinderbüchern vor und ermuntern sie zum Mit- und Selber Lesen.

 

Außerdem gehört die Stiftung Bürger für Münster zum Kreis der Unterstützer und Sponsoren des Kulturfestivals "Neue Wände". Dort steht am Sonntag das Stück von Sergej Prokofjew "Peter und der Wolf" auf dem Programm; Sprecher ist Götz Alsmann. Klaus Baumeister, einer der Initiatoren von Neue Wände, hatte die Idee, die Lesepaten-Kinder dazu einzuladen: "So kann man auch vorlesen". Josef Schliemann und Marc Würfel-Elberg, Vorstand bzw. Geschäftsführer der Bürgerstiftung, fanden bei Lesepaten und Schulen große Begeisterung, vor allem aber bei zahlreichen Lesepaten-Kindern, die nun am Sonntag mit Eltern, wohl oft zum ersten Mal, ins Theater gehen. "Unser herzlicher Dank gilt nicht nur den Neue-Wände-Organisatoren, sondern auch den Lesepaten. Deren beispielhaftes ehrenamtliches Engagement hilft den teilnehmenden Kindern, Freude am Lesen und letztlich an Bildung zu finden", sagt Würfel-Elberg. Schliemann ergänzt: "Neue Wände will zusätzliche Brücken zwischen studentischem Kulturengagement und Bürgergesellschaft bauen, und darüber gehen nun 150 Kinder und Erwachsene, die sonst wahrscheinlich nicht dabei gewesen wären; das ist auch beispielhaft".



Freitag, 29.11.13 | 

 

 

Gospelchor "epiFUNias" ist Bürgerpreisträger

 

"Der Gospelchor "epiFUNias" ist mehr als ein Zusammenschluss von Menschen, die gerne singen. Mit 101 Männern und Frauen unterschiedlicher Religionen und Nationalitäten, Mitgliedern im Alter zwischen 26 und 75 Jahren ist er ein Beispiel für gelebte Vielfalt - und der diesjährige Preisträger des Bürgerpreises, der am Donnerstagabend im Rathaus verliehen wurde. Unter dem Motto "Münster macht Musik. Miteinander - Füreinander" waren in diesem Jahr 37 Bewerbungen für den Preis eingegangen, den die Stiftung Bürger für Münster seit dem Jahr 2005 auslobt. ... Der mit 2000 Euro dotierte Bürgerpreis in Silber geht an den heimischen Ableger der organisation "Live Music Now", die kostenlose Konzerte für Menschen organisiert, die dauerhaft oder vorübergehen in Krankenhäusern, Altenheimen, Waisenhäusern, Strafanstalten oder Hospizen leben. ..." (Zitat Sandra Peter, WN)

 

Presseberichte:

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Donnerstag, 21.11.13 | 

 

Finalisten für den Bürgerpreis

 

Sie sind in der Endrunde für den Bürgerpreis 2013:  Die Jury für den Bürgerpreis 2013 hat sieben besonders beispielhafte Initiativen nominiert, in denen sich Bürger der Stadt mit und für Musik engagieren. Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, weist auf die schon langjährige Tradition des Bürgerpreises hin, der in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben wird: „Damit zeichnen wir nicht nur besonders beispielhafte Initiativen und Projekte aus, sondern ermuntern auch die Bürger Münsters, in diesen Projekten mitzumachen, sie zu fördern oder sich in ähnlicher Weise selbst zu engagieren."

 

Auf indonesischen Anklung-Instrumenten kann man jeweils nur einen Ton spielen und also nur gemeinsam Musik machen: das praktiziert die Anklung-Gruppe Indonesia und setzt sich damit ausdrücklich der Völkerverständigung und kulturellen Austausch ein. Wenn man in Albachten musikalisch „dabei sein“ will, kommt man zur Bläservereinigung Albachten, einem wesentlichen Element des bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil. epiFUNias ist ein an der Epiphanias-Kirche gegründeter, stetig gewachsener, generationenübergreifender Gospelchor, der die Gemeindearbeit und vielfältige soziale Projekte unterstützt. Die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung gelingt gut mit Musik und Tanz; dafür engagiert sich Funky Movements nachhaltig und mit großem Engagement. In Live Music Now ermöglichen seit Jahren viele Ehrenamtliche, dass erstklassige Nachwuchskünstler in zahlreichen sozialen Einrichtungen und in Benefizkonzerten spielen und damit zusätzliche Auftritts­möglichkeiten erhalten. Seit Jahren organisieren junge Leute das Musikfestival Rock am Turm in Nienberge, das nicht nur vielen jungen Bands und Musikgruppen eine Plattform bietet, sondern auch verschiedene soziale Projekte unterstützt. Das Studentenorchester engagiert sich seit 20 Jahren mit regelmäßigen Kinderkonzerten dafür, Kinder und ihre Familien mit klassischer Musik bekannt zu machen.

 

In der Jury-Sitzung am Montag herrschte große Freude angesichts der Vielfalt und Substanz der insgesamt 37 Bewerber. Den Vorsitz führte Projektleiter Dr. Walter Lindenbaum, Dozent an der Universität Münster. Die GAD eG als Hauptsponsor des Bürgerpreises war durch ihren Vorstandsvorsitzenden Anno Lederer, unter­stützt durch Hannah Melchers, vertreten.  Mitgewirkt an der Jury haben auch Frauke Schnell, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Münster, Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, Dr. Hans Hermann Wickel, Professor an der Fachhochschule Münster für Musik in der Sozialen Arbeit, Musikpädagogik und -geragogik, Renate Vornhusen, Studiendekanin an der Musikhochschule Münster, Marvin Lindenberg, Geschäftsführer der Jovel Music Hall, Thomas Sur, Master-Student der Musikpädagogik und selbst in der Band Alcapell aktiv, sowie Hans-Peter Kosmider, Vorstand der Stiftung Bürger für Münster.

 

Der Bürgerpreis in Gold ist mit 5000 Euro dotiert, Silber 2000 Euro und Bronze 1000 Euro. Außerdem gibt es einen Jugendpreis in Höhe von 1000 Euro. Das Preisgeld und die Ausrichtung des Wettbewerbs sponsert die GAD eG als Hauptsponsor. Der Festakt zur Preisverleihung am 28. November um 19 Uhr im Rathausfestsaal wird von den Stadtwerken Münster gesponsert.

 

Münstersche Zeitung, 21.11.2013

Westfälische Nachrichten, 21.11.2013

 

Presseberichte:

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Montag, 18.11.13 | 

 

 

Sie bauen "Neue Wände"

 

Westfälische Nachrichten, 18.11.2013

 

Pressebericht:

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Dienstag, 05.11.13 | 

 

Spendenübergabe Bürgerbrunch

 

Übergabe der Spenden des Bürgerbrunchs

 

Am 15. September diesen Jahres hat vor dem Schloss zum 5. Mal der Bürgerbrunch stattgefunden.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen trafen sich ca. 1500 Münsteraner um gemeinsam an Bierzeltgarnituren zu brunchen. Mit der Teilnahme am Brunch taten die Münsteraner nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern sie unterstützten, wie in den Vorjahren, zudem drei ausgewählte Projekte mit insgesamt 8200 €.

 

Wir freuen uns darüber, dass wir 2600 € an die Drogenprävention von eve & rave übergeben können. 

Eve&rave Münster e.V. bietet seit 1996 ein umfassendes Angebot für Drogenprävention für Besucher von Veranstaltungen in Münster (besonders im Technobereich) an. Besonders am Wochenende streben viele Jugendliche nach Ekstase und Rauscherleben, und immer früher kommen Jugendliche mit Drogen in Berührung. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Präsenz an den einschlägigen Party-Szenen erreichen die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins viele Jugendliche direkt und kommen mit ihnen ins Gespräch. 

 

Die Jugendakademie der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule wird in diesem Jahr mit 2500 € von den Bürgerbrunchern unterstützt.

Die Jugendakademie, die gemeinsam von der Musikhochschule Münster und der Westfälischen Schule für Musik organisiert wird, ermöglicht besonders begabten Kindern und Jugendlichen aus der Region eine umfassende optimale musikalische Ausbildung. Nachwuchstalente werden über einen längeren Zeitraum gefördert. Die anfallenden Kosten werden von der der Westfälischen Schule für Musik, der Musikhochschule und Sponsoren gefördert. Dazu gehören neben dem Freundeskreis der Westfälischen Schule für Musik insbesondere der Förderverein der Musikhochschule.

 

Das dritte Projekt heißt "Schlauberger" – Hausaufgabenhilfe der GGUA und wird mit 3100 € gefördert.

Im "Schlauberger"- Projekt geht es um die Förderung von Grundschulkindern aus Flüchtlings- und Zuwanderungsfamilien mit Lerndefiziten vor allem beim Gebrauch der deutschen Sprache. Etwa 115 Kinder werden von ebenso vielen ehrenamtlichen Lernpatinnen und Lernpaten begleitet, die Zeit, Interesse und Geduld mitbringen, diese Kinder beim Lernen für die Schule zu unterstützen. Durch Hausaufgabenunterstützung, Hilfe bei Lernschwierigkeiten, aber auch durch gemeinsames Lesen, Spielen und Erzählen lernen die Kinder Vertrauen zu sich selbst und in ihrer Umwelt zu entwickeln.

 

Der nächste Bürgerbrunch ist übrigens am 21.09.2014.

 



Mittwoch, 30.10.13 | 

 

Studierst du noch oder engagierst du dich schon?

 

Die Stiftung Bürger für Münster bietet viele Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement. Um die Arbeit der Stiftung kennenzulernen und Interessierten Bürgerinnen und Bürgern diese Möglichkeiten vorzustellen, lädt die Bürgerstiftung am Dienstag, den 5. November 2013 um 18:00 Uhr, in die Zukunftswerkstatt im Kreuzviertel in der Schulstraße 45 ein.

 

Jeder, der sich gerne ehrenamtlich in und für Münster und seine Mitmenschen engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Bei den Studierenden wirbt die Stiftung derzeit mit der Kampagne „Studierst Du noch oder engagierst Du Dich schon?“. 

 

Konkret geht es z.B. um die Mitarbeit beim Projekt Jung und Alt, dem Mentoren-Programm sowie bei den Lesepaten und Betriebsrallyes. Neben einem längerfristigen Engagement gibt es auch Angebote für kurzfristige Unterstützung – z.B. beim Bürgerbrunch oder dem Bürgerstand. Wer also Brücken bauen möchte zwischen Jung und Alt, Kinder fürs Lesen begeistern oder Jugendlichen neue Chancen aufzeigen möchte, der schaue am 5. November vorbei oder kontaktiere die Geschäftsstelle.

 

Hier geht es zu Informationen der Kampagne:
Studierst du noch oder engagierst du dich schon?

Und hier kannst du direkt auf Facebook zusagen!

 

Pressebericht:

 

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Mittwoch, 23.10.13 | 

 

 

Bürgerstand erfreut sich steigender Beliebtheit

 

Die Stiftung Bürger für Münster freut sich vermelden zu können, dass der Bürgerstand bei den Vereinen und Initiativen in Münster weiterhin auf großes Interesse trifft. Nach jetzt erfolgter Vergabe gibt es in diesem Jahr keine Doppelbelegungen mehr – jeden Tag nimmt ein anderer Verein die Gelegenheit war, sich und seine Arbeit zu präsentieren. „Wir freuen uns, dass die Nachfrage in diesem Jahr sogar gestiegen ist. Das liegt wohl auch am erfolgten Umbau (siehe Foto „Umbau“) auf Wunsch der Vereine und unserer Präsentation des modernisierten Standes auf dem interkulturellen Fest vor einigen Wochen“, so der Geschäftsführer der Stiftung, Marc Würfel-Elberg. „Besonderer Dank gebührt dabei Markus Steineke vom Zooverein, der die Änderungen maßgeblich in die Tat umgesetzt hat, wobei ihm der Vorstand der Stiftung zur Hand ging“, so Würfel-Elberg weiter.

 

Stand auf dem Weihnachtsmarkt
 Mit dem Bürgerstand sollen Vereine und Initiativen die Möglichkeit zur Präsentation mitten in der Stadt zur Zeit des Weihnachtsmarktes erhalten. Die Teilnehmer können so auf sich und ihre Projekte aufmerksam machen und für Unterstützung und Mitmachen werben. Der Bürgerstand trägt dazu bei, das Ziel der Bürgerstiftung zu erfüllen, bürgerschaftliches Engagement in Münster zu fördern. Dazu stellt die Bürgerstiftung den Stand auf, bewirbt und dekoriert ihn. Der Stand steht auf dem Weihnachtsmarkt im Rathausinnenhof und zieht somit viele Besucher an. Die Vereine können in diesem Jahr neben ihren eigenen Produkten und Artikeln aus dem Münster-Shop auch den Kalender "Rätselhaftes Münster", sowie eine Bürgerstiftungstasse und eine Bürgerstiftungstaschenleuchte anbieten und erhalten eine Provision, die sie für ihre eigenen Projekte nutzen können. Die Einkäufe können dann in einer Bürgerstiftungsjutetasche verpackt werden. Kein Teilnehmer könnte das Projekt allein stemmen - die Bürgerstiftung ermöglicht den Vereinen, beim Weihnachtsmarkt präsent zu sein, und sie macht damit auch auf sich selbst aufmerksam. 

 

Große Bandbreite an Vereinen

Am Bürgerstand präsentieren sich alte Bekannte und neue Initiativen. Die Bandbreite reicht dabei von AFAQ e.V. bis zum Zooverein. Ein Plakat mit den Terminen und Namen aller am Bürgerstand beteiligten Vereine wird auf der Eingangstür angebracht und die Übersicht auch der Presse übergeben, damit diese unter der Rubrik „Aktuelle Termine“ während der Weihnachtsmarktzeit auf den am jeweiligen Tag am Bürgerstand zu findenden Verein aufmerksam machen kann. In einem Monat, am 25. November startet der Weihnachtsmarkt.



Freitag, 18.10.13 | 

 

 

Übergabe des Gütesiegels

 

Der Stiftung Bürger für Münster ist erneut vom Bundesverband Deutscher Stiftungen das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen verliehen worden. Mit Freude nahmen die Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums die Urkunde entgegen. Die Vergabe des Gütesiegels durch den Bundesverband Deutscher Stiftungen wird anhand von zehn Kriterien geprüft. In Deutschland haben sich in den letzten Jahren immer mehr Bürgerstiftungen gegründet. Neben der Stiftung Bürger für Münster, die im nächsten Jahr zehn Jahre alt wird, entsprechen heute 258 weitere den zehn Kriterien einer Bürgerstiftung. Der Trend zeigt weiter nach oben, denn Bürgerstiftungen sind nicht nur als Vermögensverwalter bekannt, sondern auch als Förderer bürgerschaftlichen Engagements sowie als Mittler und Moderatoren gefragt.

 

Münster, 16. Oktober 2013 – 

Zum Artikel



Montag, 30.09.13 | 

 

Interkulturelles Fest

 

Am vergangenen Samstag fand im Rathausinnenhof das Interkulturelle Fest statt, auf dem sich viele der in Münster lebenden Kulturen mit Informationen und kulinarischen Spezialitäten präsentiert haben. Auch die Stiftung Bürger für Münster war dort mit dem Bürgerstand vertreten und hat auf die verschiedenen eigenen Projekte aufmerksam gemacht.


Zudem wurde der neue Kalender "Rätselhaftes Münster" angepriesen, der perfekt in die ebenfalls neuen Taschen der Stiftung passt. 



Donnerstag, 26.09.13 | 

 

Münster-Kalender vorgestellt

 

Münster-Kalender

 

Auch in diesem Jahr wurden wieder 12 unbekannte Details Münsters von Andreas Lechtape für den Münster-Kalender "Räteselhaftes Münster" fotografiert. Diese Motive laden dazu ein die Stadt neu zu Entdecken. Neu entdeckt werden können durch den Kalender auch 27 Vereine und Initiativen, die sich auf den Rückseiten der Kalenderblätter vorstellen.


Ab dem 28.09.2013 ist der neue Kalender an mehreren Stellen in der Stadt erhältlich.

 

 

Kalender fördert Ehrenamt

 

"Rätselhaftes Münster": Münster-Kalender 2014 mit wenig bekannten Stadtansichten und zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

Dieser besondere Münster-Kalender präsentiert Gebäude, Skulpturen, Inschriften und andere Objekte, die auch alteingesessene Münsteraner zum Erkunden und Herausfinden anregen. Mit hochwertigen Fotografien von Andreas Lechtape werden die wenig bekannten Objekte präsentiert. Auf den Rückseiten der Kalender-Blätter stehen Ortsangaben in Stadtplan-Ausschnitten und fundierte Beschreibungen und Erklärungen, die Dr. Ralf Klötzer zusammengestellt hat. Menschen, die ihre Stadt mögen, die sie kennen, aber noch besser kennenlernen wollen, die neugierig sind und auf eine kulturelle Entdeckungsreise gehen wollen, werden ihre Freude mit dem Münster-Kalender haben.

 

Herausgeber des Kalenders ist die Stiftung Bürger für Münster, die bürgerschaftliches Engagement in Münster fördert. Auch dazu dient der Münster-Kalender: Auf den Rückseiten der Kalender-Blätter werden Vereine und ehrenamtliche Initiativen in Münster mit beispielhaften und nachahmenswerten Projekten vorgestellt. Auch damit dient der Münster-Kalender zum Kennenlernen (und Fördern).

 

Der Kalender 2014 knüpft an den Kalender 2013 an. Aufmachung, Format und grundsätzliche Inhalte bleiben wie 2013. Nachdem 2013 Objekte in der Altstadt dargestellt wurden, die in einem Rundgang zu Fußerkundet werden können, werden im Kalender 2014 Sehenswürdigkeiten aus dem Kreuzviertel, dem Mühlenfeld, aus Mauritz, dem Herz-Jesu- und dem Ost-Viertel präsentiert; sie können mit dem Fahrrad erkundet werden.


Auf den Rückseiten werden 27 neue Vereine und Initiativen präsentiert.

Die Herstellung übernahm wiederum die Druckerei Thiekötter. Auflage: 150 Exemplare

 

Der Verkaufspreis beträgt 9,80 EUR.
ISBN 978-3-402-13046-9
Erhältlich direkt über den Aschendorff Verlag, die WN-Geschäftsstelle am Prinzipalmarkt sowie den Buchhandel.



Samstag, 21.09.13 | 

 

 

Klaus Juncker legt sein Amt als Kuratoriumsvorsitzender nieder

 

Prof. Dr. Klaus Juncker, seit 2007 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bürger für Münster, feiert heute (21.09.2013) seinen 70. Geburtstag. Der frühere Bereichsvorstand der Deutsche Bank AG und Honorarprofessor an der Philipps-Universität Marburg gehörte zu den Initiatoren und Wegbereitern der Bürgerstiftung Münster. Deren Start im Dezember 2004 mit 250 Stiftern und einem Stiftungskapital von über 550.000 Euro hatte bundesweite Aufmerksamkeit in der Stiftungslandschaft gefunden. 

Mit Junckers Namen ist unter anderem das Projekt "Verantwortung lernen!" verbunden, das 2008 mit dem Förderpreis der Aktiven Bürgerschaft - dem "Bambi" für bürgerschaftliches Engagement – ausgezeichnet wurde. Es  verknüpft Unterrichtsinhalte und freiwilliges Engagement mit der Intention, Jugendliche zum Einsatz für das Gemeinwohl zu gewinnen. Aber auch das Lernen selbst und die Persönlichkeitsbildung werden auf diese Weise gestärkt. Dank der WGZ Bank, die als Sponsor gewonnen werden konnte und das Projekt unter dem Namen „sozialgenial – Die Service Learning-Initiative“ durch die Aktive Bürgerschaft fortführen lässt, haben sich in NRW bislang über 26.000 Schülerinnen und Schüler freiwillig eingesetzt. 

Juncker legt zum 70. Geburtstag sein Mandat als Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung nieder und scheidet aus dem Gremium aus. Sein Ziel für die Zukunft ist es, Kindern und Jugendlichen Freude am Forschen und Entdecken zu vermitteln, insbesondere durch die Gründung einer Westfälischen Kinder- und Jugenduniversität nach Wuppertaler Vorbild.

Bis zur Wahl eines Nachfolgers führt Peter Schnepper, stellvertretender Kuratoriums­vorsitzender, die Geschäfte des Gremiums.

Kuratorium und Vorstand danken Klaus Juncker für seinen langjährigen Einsatz für die Bürgerstiftung und wünschen ihm alles Gute.

 

Pressebericht Westfälische Nachrichten, 21.09.2013:

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Dienstag, 16.07.13 | 

 

Bürgerbrunch wieder für den guten Zweck

 

Bürgerbrunch 

Schon 170 von 200 Tischen gebucht

Münster, 16. Juli 2013 – Zum fünften Mal findet in diesem September der Bürgerbrunch vor dem Schloss statt. Die Vorbereitungen hierfür sind weit fortgeschritten. Das war für die Bürgerstiftung und ihre Kooperationspartner Anlass für eine Zwischenbilanz. "Mehr als drei Viertel der verfügbaren Tische wurden bereits gebucht", teilt Josef Schliemann, verantwortliches Vorstandsmitglied bei der Bürgerstiftung, mit.  Neben dem geselligen Miteinander unter den Bürgerbäumen steht auch in diesem Jahr wieder die Unterstützung sozialer und kultureller Kinder- und Jugendprojekte im Mittelpunkt. Unterstützt werden diesmal der Verein für Drogenprävention eve&rave Münster e.V., das Schlauberger-Projekt der GGUA e.V. und die gemeinsame Jugendakademie der Musikhochschule und der Westfälischen Schule für Musik. Vertreter dieser Projekte stellten bei der Zwischenbilanz ihre Arbeit vor. 

 

Eve&rave Münster e.V. bietet nach Vorstandsmitglied Dr. Matthias Schubring seit 1996 ein umfassendes Angebot zur Drogenprävention für Jugendliche. Neben Vorträgen und Infoständen zur Aufklärung findet auch Beratungsarbeit mit Konsumenten statt, in welche die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl gesundheitliche, pharmakologische und rechtliche als auch übergreifende Inhalte einbeziehen, z.B. Probleme, die durch einen exzessiven Lebensstil im Zusammenhang mit Partydrogenkonsum entstehen.

 

In dem Projekt „Schlauberger“ der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender, kurz GGUA e.V., arbeiten mit Saskia Zeh weitere ehrenamtlich engagierte Erwachsene mit vorwiegend Grundschulkindern mit Flucht- und Migrationshintergrund und helfen ihnen bei den Hausaufgaben und dem Deutschlernen. Diese Förderung findet entweder in der Schule oder in den zugewanderten Familien statt und soll den durch PISA-Studien aufgezeigten Bedarf an zusätzlicher Unterstützung für diese Kinder zumindest teilweise abdecken.

 

Die Jugendakademie wird gemeinsam von der Musikhochschule Münster und der Westfälischen Schule für Musik organisiert. Sie bietet besonders begabten Kindern und Jugendlichen aus der Region Gelegenheit, eine umfassende, fachlich optimale musikalische Ausbildung zu erhalten. Nachwuchstalente werden über einen längeren Zeitraum gefördert, die anfallenden Kosten werden von der der Westfälischen Schule für Musik, der Musikhochschule und Sponsoren gefördert. "Die Teilnehmer sind Junior-Studenten, deren Leistungen bei einem späteren Studium an der Musikhochschule angerechnet werden," stellt Vorstand Claus Dapper als besonderen Vorteil dieses Lernangebotes heraus. 

 

Die Teilnehmer des Bürgerbrunchs konnten in diesem Jahr zum ersten Mal auswählen, welches der drei Projekte mit der Hälfte der eigenen Spende bedacht werden soll. Die andere Hälfte wird gleichmäßig unter den drei Projekten verteilt. "Bisher werden die drei Projekte von den Teilnehmern in etwa zu gleichen Teilen bedacht", berichtet Wolfram Goldbeck vom Organisationsteam. Dazu noch einmal Josef Schliemann: "Das zeigt uns, dass wir bekannte und anerkannte Projekte ausgewählt haben, die sich ganz offensichtlich hoher Wertschätzung erfreuen." 

Die Veranstalter hoffen nun auf gutes Wetter für diese wie Wolfram Goldbeck es ausdrückt, "menschlichste und unaufgeregteste Freiluftveranstaltung in Münster" am 15. September. Die noch verfügbaren Tische können unter www.buergerbrunch-muenster.de gebucht werden.

 

Presseberichte:

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Mittwoch, 10.07.13 | 

 

Musik ist Thema des neunten Bürgerpreises

 

„Münster macht Musik: Miteinander – Füreinander“ 

 

so lautet das Motto des Bürgerpreises 2013 der Stiftung Bürger für Münster. Wie in den Vorjahren zeichnet die Stiftung bürgerschaftliches Engagement und beispielhafte Projekte aus. Diesmal werden alle Bürger aufgerufen, sich um den mit 8.000 Euro dotierten Preis zu bewerben, wenn sie sich ehrenamtlich mit und für Musik engagieren, wenn sie sich und andere mit Musik erfreuen, wenn es ihr Anliegen ist, Menschen mit und durch Musik zusammenzubringen. Der Bürgerpreis wird 2013 bereits zum neunten Mal ausgelobt, der Sponsor ist erneut die GAD eG.

 

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, weist auf die schon langjährige Tradition des Bürgerpreises hin: „Damit zeichnen wir nicht nur besonders beispielhafte Initiativen und Projekte aus, sondern ermuntern auch die Bürger Münsters, in diesen Projekten mitzumachen, sie zu fördern oder sich in ähnlicher Weise selbst zu engagieren.

In diesem Jahr geht es um Musik. „Denn Musik verbindet", sagt Dr. Walter Lindenbaum, Dozent am Institut für Musikpädagogik und Projektleiter des diesjährigen Bürgerpreises. Er ist selbst ein Beispiel für freiwilliges Engagement: „Als mich die Bürgerstiftung angesprochen hat, das Projekt Bürgerpreis 2013 zum Thema Musik zu leiten, habe ich gerne ja gesagt. Denn Musik schafft Möglichkeiten, Zugang zueinander zu finden. Musik verbindet nicht nur, sie vereint."

 

Für den Bürgerpreis ist nicht die musikalische Qualität entscheidend, sondern die Freunde am beispielhaften Engagement, wie Josef Schliemann, Vorstand der Bürgerstiftung, ausführt: „Wir wollen alle Bürger ansprechen, die in Projekten aller Genres, Altersklassen und Leistungs­stufen engagiert mitwirken oder diese fördern."

 

Gesponsert wird der Bürgerpreis auch in diesem Jahr von der GAD eG, IT-Dienstleister für rund 430 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Sitz in Münster. Mit rund 1.800 Mitarbeitern zählt der IT-Spezialist für Banken zu den größten Arbeitgebern in Münster. „Als genossenschaftliches Unternehmen fördern wir bürgerschaftliches Engagement. Daher freuen wir uns, auch in diesem Jahr den Bürgerpreis erneut zu unterstützen“, erklärt Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD. Auch das Thema in diesem Jahr sei spannend, so Lederer: „Zwischen Musik und IT gibt es mehr Parallelen als man auf den ersten Blick denkt. Beide Bereiche erleichtern das Leben, sie erfordern Know-how und funktionieren am besten im Team.“

 

Wie immer gibt es den Bürgerpreis in Gold (5.000 Euro), Silber (2.000 Euro) und Bronze (1.000 Euro). Außerdem kann ein Sonderpreis „Jugend macht Zukunft“ (1.000 Euro) verliehen werden. In der Jury wirken namhafte Persönlichkeiten mit, u.a. Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura, Frauke Schnell, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Münster, Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, Dr. Hans Hermann Wickel, Professor an der Fachhochschule Münster für Musik in der Sozialen Arbeit, Musikpädagogik und -geragogik, und Renate Vornhusen, Studiendekanin an der Musikhochschule Münster. 

 

Weitere Informationen zum Bürgerpreis 2013 findet man unter www.buergerpreis-muenster.de oder telefonisch in der Geschäftsstelle der Stiftung Bürger für Münster unter Tel. 0251/9876483.

 

Bewerbungen sind online unter www.buergerpreis-muenster.de bis zum 18. Oktober 2013 möglich. Die Preisverleihung findet am 3. Dezember in festlichem Rahmen im Rathaus statt.

 

Presseberichte:

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Montag, 08.07.13 | 

 

Bürgerbefragung zeigt Aktivierungsmöglichkeiten für freiwilliges Engagement

 

Förderung des Bürger-Engagements

 

Münster (4. Juli 2013). Mehr Bürgerengagement für Münster – das ist der Wunsch von Hans-Peter Kosmider, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Bürger für Münster. Studierende der FH Münster bekamen deshalb den Auftrag herauszufinden, wie dieses Ziel erreicht werden kann und aus welchen Gründen Menschen sich vor Ort engagieren. Die Studierenden um Prof. Dr. Frank Dellmann und Betriebswirt Hartmut Günther am Fachbereich Wirtschaft befragten dazu in zahlreichen Stadtteilen insgesamt 495 Bürger aller Altersgruppen. Ergebnis: Die Hälfte der Münsteraner unterstützt freiwilliges Engagement, 37 Prozent durch persönliche Aktivität, weitere 14 Prozent durch finanzielle Zuwendungen. 

 

Am aktivsten sind die Münsteraner, wenn es um das menschliche Miteinander geht (Sportvereine, Hilfs- und Wohltätigkeits­organisationen, Kirchengemeinden, Arbeit mit Kindern/Jugendlichen). 49 Prozent der Befragten engagieren sich dabei längerfristig, und immerhin 27 Prozent nehmen im Verein oder im Projekt Leitungsaufgaben wahr. 62 Prozent der Engagierten sind aktiv, weil sie persönlich angesprochen wurden. „Erstaunlich ist, dass nur die Hälfte der Engagierten sich vorher selbst über mögliche Projekte informiert hat", sagt Student Gabriel Vidal.

 

Wichtig ist bei einem Engagement besonders der Wunsch zu helfen, danach folgen als Motive der Spaß an der Arbeit, positive Erfahrungen und die Identifikation mit dem Projekt. Dellmann: „Förmliche Anerkennung und auch finanzielle Zuwendungen spielen eine untergeordnete Rolle, es liegen überwiegend altruistische Gründe für das Engagement vor.“

 

Ein erfreuliches Ergebnis der Befragung: 72 Prozent der Ehren­amtlichen planen, dass ihre Aktivitäten gleich hoch bleiben, 21 Prozent möchten sich sogar noch mehr engagieren. 30 Prozent der noch nicht aktiven Bürger sind zu freiwilligem Engagement "bestimmt bereit" - mehr als im Durchschnitt Deutschlands. Vor allem Studierende sind „bestimmt zum Engagement bereit" und würden gerne eine führende Rolle bei einem konkreten Projekt übernehmen, vor allem wenn dies zeitlich überschaubar ist.

 

Auf die Frage: „Welche Anreize würden Sie zu mehr Engagement bewegen?“ antworteten 51 Prozent der Aktiven: „ein konkretes Projekt, was meinen Interessen entspricht“, „ein überschaubarerer Zeitaufwand“ oder „die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten einzubringen“. Am liebsten möchten Interessierte persönlich auf ein Projekt aufmerksam gemacht werden. Wenn sich die Münsteraner selbst Informationen suchen, tun sie dies über das Internet, Freunde, Bekannte oder die Familie. 

 

Überraschend war das Ergebnis, dass sich viele Bürger nicht besonders gut über Möglichkeiten für Engagement in Münster informiert fühlen. Nur ein knappes Drittel der schon Engagierten fühlt sich gut informiert, mehr als die Hälfte der noch nicht Engagierten fühlt sich schlecht informiert. Hier sieht die Bürgerstiftung Handlungsbedarf. „Zwar gibt es schon viele Informationsangebote, aber dort muss der Interessierte aktiv suchen. Trotz vieler Berichte in den Zeitungen müssen offenbar für einige Bürger, insbesondere für Jüngere, noch andere Formern der Ansprache gefunden werden", so Kosmider.  

 

Was ist nun aus Sicht der Bürgerstiftung zu tun?  „Entscheidend ist die persönliche Ansprache, auch Aktionen oder Informationsstände sind denkbar“, beantwortet Student Fabian Nienhaus die Frage. Wenn dann ein erstes Interesse geweckt ist, kommt es auf konkrete und zeitlich begrenzte „Einstiegsangebote" an. Günther gibt zu bedenken: „Die höchste Wahrscheinlichkeit, dass jemand aktiv wird, entsteht, wenn ein konkretes Projekt genau zu der intrinsischen Motivation des Interessenten passt.“ Dazu müsse er natürlich vorher Kenntnis von dem Projekt erlangen. „Die Bürgerstiftung sollte für leicht zugängliche und spontan überzeugende Informationsquellen sorgen“, so seine Empfehlung. In diesen Bereichen will die Stiftung jetzt noch aktiver werden. Kosmider: „Die Befragung hat gute Grundlagen geliefert, auch wenn sie kein Patentrezept gibt."

 

Presseberichte:

Westfaelische_Nachrichten__05.07.2013_01.pdf

Muenstersche_Zeitung__05.07.2013_01.jpg



Dienstag, 02.07.13 | 

 

Kinder freuen sich über Bücherkiste

 

Münster, 01. Juli 2013 – Seit einiger Zeit arbeiten ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten in der Leseoase der Grundschule Berg Fidel. Dort betreuen sie die Kinder und lesen mit ihnen gemeinsam in den verschiedenen Büchern, welche die Leseoase für sie bereit hält. Dabei stehen die Begeisterung für das Gelesene und das Interesse der Kinder, Neues zu entdecken, im Vordergrund. Gleichzeitig werden durch diese individuelle Förderung auch die Lese- und Sprachkompetenzen gefördert. Dass Engagement trifft in der Schule auf breite Zustimmung. „Unsere Ehrenamtlichen werden von den Kindern stets freudig empfangen“ so Projektleiter und Schulsozialarbeiter Christoph Kopp. Auch Schulleiter Dr. Reinhard Stähling lobt die Arbeit der Lesepaten als eine „tolle Ergänzung für den Schullalltag“.

 

Um dieses gute Beispiel freiwilligen Engagements weiter voranzubringen, fördert die Stiftung Bürger für Münster die Leseoase der Schule mit einer Bücherkiste im Wert von insgesamt 250 Euro. Das Projekt ist außerdem Mitglied im Lesepaten-Netzwerk der Stiftung, welches Schulungen für Lesepaten organisiert und die Projekte mit Rat und Tat unterstützt. Josef Schliemann, Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung: „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Bücherspende dem Projekt weiter Auftrieb geben können und hoffen, weiterhin so viele Menschen für eine Lesepatenschaft begeistern zu können“. Wer Interesse hat, selbst mit den Kindern zu lesen, kann sich bei der Stiftung telefonisch unter 0251-98 76 483 oder per Email (kontakt@buergerstiftung-muenster.de) informieren.

 

Lesepaten fördern Grundschüler, die sonst außerhalb des Unterrichts wenig oder keine Gelegenheit zum Lesen haben, in der Entwicklung ihrer Lese- und Sprach­kompetenz. Sie kommen mit Schülern einmal pro Woche zusammen, um ihnen vorzulesen, sie zum Mitlesen anzuregen und über die Bedeutung der gelesenen Texte zu sprechen. Eine gute Entwicklung der Lesekompetenz in frühen Jahren trägt nachweisbar zu besseren Leistungen in allen Fächern und zu größeren sozialen Kompetenzen bei.

 

Ziel der Bürgerstiftung ist daher, noch mehr Bürger als Lesepaten zu gewinnen und Lesepaten-Projekte an weiteren Schulen aufzubauen. Einen Überblick gibt die Internet-Seite www.lesepaten-muenster.deInteressierte Bürger mögen sich an die Stiftung Bürger für Münster wenden.

 

Pressebericht:

Muenstersche_Zeitung__03.Juli_2013.pdf



Mittwoch, 26.06.13 | 

 

Akademie des Sehens

 

Wie Sie sich einbringen - Zustiftung

 

Münster, 26. Juni 2013. Am Mittwoch unterzeichneten die Stiftung Bürger für Münster und der Verein Akademie des Sehens e.V. einen Vertrag zur Errichtung des Stiftungs­fonds "Akademie des Sehens" unter dem Dach der Bürgerstiftung. Der Verein hatte eine größere Spende erhalten. Diese wird in den neuen Stiftungsfonds eingebracht, der der dauerhaften Unterstützung des Vereins und seiner Ziele dient.

 

Der gemeinnützige Verein Akademie des Sehens kümmert sich um die Beratung und Betreuung sehbehinderter Menschen und ihrer Ange­hörigen, aber auch um die Unterstützung von Forschungs­vorhaben und Aufklärung der Öffentlichkeit über Augen­erkrankungen. Der Verein betreibt eine Beratungsstelle und finanziert sich vor allem über Spenden. Dieter Ingendoh, Vorstand des Vereins, freut sich über die Möglichkeit, die Spende in den Stiftungs­fonds einzubringen: "Dadurch können wir nicht nur weitere Beratungsangebote ermöglichen, sondern auch Erträge ansammeln und ggf. schwankende Spendeneingänge kompensieren." 

 

Gabriele Berger, Ansprechpartnerin für Beratungs­gespräche in der Beratungsstelle des Vereins beim Franziskus-Hospital, ergänzt: "So bekommen unsere Beratungsangebote noch mehr Dauerhaftigkeit und Qualität".

 

Margarete Kordt, Finanzvorstand der Stiftung Bürger für Münster, weist auf die Vorteile eines Stiftungsfonds hin:
"Der Stifter kann den Stiftungszweck festlegen und zu Lebzeiten an den Entscheidungen über die Verwendung der Erträge maßgeblich beteiligt sein. Wir übernehmen für ihn die Vermögensanlage, Verwaltung und Buchhaltung." Hans-Peter Kosmider, Vorstands­vorsitzender der Bürgerstiftung, hebt die Beispiel­haftigkeit des Stiftungsfonds hervor: "Als Bürgerstiftung wollen wir alle Formen von Bürgerengagement unter­stützen. Wir freuen uns über Zustiftungen, die unseren Projekten zu Gute kommen, aber auch über Stiftungs­fonds, mit denen Stifter eigene Projekte fördern wollen." 

 

Pressebericht:

Westfälische Nachrichten, 27.06.2013 



Montag, 27.05.13 | 

 

Erfolgreicher Ball der Wirtschaft erneut in 2014

 

Matthias Lückertz vom Verein der Kaufmannschaft sowie Michael von Bartenwerffer von der Wirtschaftsinitiative Münster freuen sich über den großen Erfolg des Balls der Wirtschaft im vergangenen November. Dabei konnte nicht nur den 650 Gästen ein toller Abend mit guter Tanzmusik geboten werden. Auch darf sich die Stiftung "Bürger für Münster" über eine großzügige Spende freuen. Über 2000 Euro konnten mobilisiert werden und können nun zur Förderung der ehrenamtlichen Projekte der Bürgerstiftung eingesetzt werden. 

 

Der Termin für den nächsten Ball der Wirtschaft steht bereits fest: Am 29. November 2014 soll die Neuauflage des Ereignisses stattfinden. 

 

Pressebericht:

130525_MZ_Bericht_Ball_der_Wirtschaft.pdf



Freitag, 24.05.13 | 

 

Schüler sammeln wertvolle Erfahrungen

 

Münster, 24. Mai 2013 – Gestern fand in der Hauptschule Coerde die Abschlussveranstaltung der zweiten Betriebs-Rallye statt. Schüler der 9. Klasse konnten innerhalb von zwei Wochen in zweitägigen Kurzpraktika verschiedene Ausbildungsberufe in elf Münsteraner Unternehmen kennen lernen.

 

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung waren die beteiligten Schüler, Vertreter der Unternehmen sowie einige Lehrer und Eltern anwesend. 

 

Die Schüler berichteten über ihre zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen, die sie während der Rallye in den Unternehmen sammeln konnten und betonten den Nutzen der absolvierten Praktika für ihre spätere Berufswahl.

 

Jeder Schüler lernte in den beiden Wochen der Rallye bis zu drei Unternehmen im Rahmen von Kurzpraktika kennen. So konnten die Schüler Erfahrungen aus der Berufspraxis verschiedener Tätigkeiten sammeln.

 

Christian Wolf, Geschäftsführer der TON Objekt GmbH, bestätigte im Namen der teilnehmenden Unternehmen, dass diese „den Schülern gerne diese Chance gegeben und sie als sehr motiviert und interessiert erlebt haben.“ Insgesamt betrachteten die Unternehmer die Rallye wie schon 2012 als großen Erfolg.

 

Inge Nieländer, Konrektorin der Hauptschule Coerde, äußerte sich sehr zufrieden: „Unsere Schüler waren von den Kurzpraktika zum Teil begeistert und haben in den beiden Wochen wertvolle Einblicke in das Berufsleben gewinnen können.“

 

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die Schüler Zertifikate für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Rallye, die sie als Beleg für spätere Bewerbungen nutzen können. 

 

Die Betriebs-Rallye ist ein auf Dauer angelegtes Projekt, an dem in Zukunft weitere Münsteraner Schulen und Unternehmen beteiligt werden. Im Juli finden vergleichbare Veranstaltungen im Süden Münsters und in Hiltrup statt.

Die Organisatoren der Rallye sind der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und die Stiftung Bürger für Münster.

 

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, freute sich über den gelungenen Verlauf des Projektes:„Die zweite Rallye war ein voller Erfolg. Mein Dank gilt besonders den beteiligten Unternehmern, ohne deren Einsatz ein solches Projekt nicht durchführbar wäre. Ich bin sehr optimistisch, dass die Betriebs-Rallye in Zukunft auch bei weiteren Unternehmen und Schulen in Münster zu einer etablierten Einrichtung werden wird.“

 

An der zweiten Betriebs-Rallye waren folgende Unternehmen beteiligt: Auto Krause, Gardinen Berges, Edeka Rotthove, Fiege Logistik, König Elektrotechnik GmbH, Niederbeckmann Gartenwelten GmbH, Bäckerei Schrunz, Stegemöller Druck GmbH & Co. KG, Thiekötter Druck GmbH & Co. KG, TON Objekt GmbH und die WEICON GmbH & Co. KG.

 

Weitere Bilder zur Abschlussveranstaltung finden Sie hier.

 

Pressebericht:

130525_WN_Bericht_Betriebsrallye_in_Coerde.pdf



Freitag, 24.05.13 | 

 

Bürger-Engagement - Erfolgsfaktor für die Gesellschaft

 

Wie Sie sich einbringen

 

Münster, 07. Mai 2013 - Wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für eine Gesellschaft ist, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bürger für Münster, Hans-Peter Kosmider, bei seinem Vortrag im Zwei-Löwen-Klub. Dabei präsentierte er unter anderem interessante Ergebnisse aus der jüngsten Bürgerbefragung, welche die Fachhochschule Münster im Auftrag der Bürgerstiftung durchgeführt hat.

 

Pressebericht:

130507_Vortrag_im_Zwei_Loewen_Klub.jpg



Dienstag, 21.05.13 | 

 

Durch Erfahrung helfen

 

Ende Mai startet das Mentoren-Programm der Bürgerstiftung in eine neue Runde. Dabei stellen sich Studierende, Berufstätige und Senioren als Mentoren zur Verfügung, um Realschüler bei der Berufsorientierung und der schulischen Organisation zu unterstützen. 

 

Um die neuen Mentoren auf ihre Arbeit mit den Jugendlichen vorzubereiten, gab es auch in diesem Jahr zwei Vorbereitungsseminare mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten. Am 29.04. informierte Margarete Kohlmann, pensionierte Lehrerin und Supervisorin, die Teilnehmenden über den Ablauf des Mentorings und Gesprächsstrategien.

 

Dr. Christine Boving leitete nun am 16.05. ein weiteres Seminar für die Mentoren. Gemeinsam wurden verschiedene Aspekte der Kommunikation zwischen Mentor/in und Mentee beleuchtet sowie wichtige Grundsätze für ein vetrauensvolles Verhältnis erarbeitet.

 

Mehr über das Mentoren-Programm erfahren Sie hier.

 

Pressebericht:

130518_Bericht_MZ_zum_Mentoren-Seminar.pdf



Freitag, 15.02.13 | 

  

START in Münster

 

Münster, 15. Februar 2013 – Die Stiftung Bürger für Münster bietet auch in diesem Jahr gemeinsam mit der START-Stiftung engagierten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, ideelle und materielle Förderung zu erhalten. Kurzbewerbungen können bis zum 1. März 2013 im Internet unter www.start-stiftung.de abgegeben werden.

 

Bereits seit Jahren unterstützt die Stiftung Bürger für Münster das START-Projekt. Schüler aller Schulformen ab der 10. Klasse können sich um ein Stipendium online unter www.start-stiftung.de bewerben. 

 

 Im ersten Schritt ist eine Kurzbewerbung gefragt, auf die bei überzeugenden Inhalten eine ausführlichere Bewerbung folgt. Die finale Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird nach persönlichen Gesprächen, die vor den Sommerferien stattfinden, getroffen. Die Aufnahme in das Stipendium erfolgt dann zum Beginn des Schuljahres 2013/2014. Zu den Bewerbungsvoraus­setzungen zählen neben guten schulischen Leistungen auch besonderes gesellschaftliches Engagement. 

 

Die Schüler erhalten finanzielle Unterstützung in Form von monatlich 100 Euro Bildungsgeld und bei Bedarf eine PC-Grundausstattung sowie ideelle Förderung in Form von hochwertigen, teils verpflichtenden, teils freiwilligen Seminaren.

 

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, zu START: „Mit den Stipendien werden besonders engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gefördert – auch das ist eine wichtige Form von Bürger-Engagement. In diesem Sinne  danken wir unseren Sponsoren, die meist langjährig die Vergabe von START-Stipendien unterstützen."

 

Pressebericht:

130219_MZ_Bericht_zu_START_Bewerbungen_2013.pdf



Freitag, 01.02.13 | 

 

Ehrenamt im Dienst der Bürger

 

Münster, 31. Januar 2013 – Die Stiftung Bürger für Münster sucht einen neuen ehrenamtlichen Geschäftsführer.

 

Der bisherige Stelleninhaber, Herbert Boßhammer, hat die Position abgegeben, da er die Aufgabe mit seinen beruflichen Verpflichtungen nicht mehr vereinbaren kann.

 

„Herbert Bosshammer hat sich um die Bürgerstiftung sehr verdient gemacht. Er war ein Jahr lang unser Geschäftsführer, war in den vielen Projekten der Stiftung aktiv und hat vor allem das Projekt Umweltpreis 2012 erfolgreich gesteuert. Wir möchten ihm herzlich für seine Arbeit danken und wünschen ihm alles Gute“, so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung. Auch Gabriele Müller, Sekretärin der Bürgerstiftung, bedauert Boßhammers Rückzug: „Ich habe sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet.“  

 

„Nun sind wir auf die Suche nach einem Nachfolger. Der (ehrenamtliche) Geschäftsführer soll hauptsächlich die Arbeit der Geschäftsstelle koordinieren und sich um die übergreifenden Aufgaben (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen) kümmern. Auf den neuen Stelleninhaber kommt also eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit zu“, sagt Vorstandsmitglied Margarete Kordt.  „In Betracht kommen besonders Ruheständler aus der Wirtschaft oder öffentlichen Institutionen, die selbst Verwaltungserfahrungen haben“, ergänzt Kosmider abschließend.



Montag, 28.01.13 | 

 

Stiftung Bürger für Münster unterstützt ProTalent

 

Was wir tun - Geförderte Projekte - ProTalent / 24.01.2013

 

Im Rahmen des Deutschlandstipendiums erhalten Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, ein je zur Hälfte vom Bund und von privaten Stiftern finanziertes Stipendium. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten das einkommensunabhängige Fördergeld von monatlich 300 Euro, damit sie sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können. Über 80 Bürger und Unternehmen ermöglichen für insgesamt über 200 Studierende an der Universität Münster als Förderer solcher Stipendien.

 

Im Rahmen des Bürgerpreises 2011 "Münster und seine Hochschulen"  hatte die Jury der Initiative ProTalent einen Sonderpreis in Form eines Jahresstipendiums zuerkannt. Stipendiatin der Bürger­stiftung ist Sarah Tissen, Studentin der Psychologie, die sich schon in jungen Jahren vielfältig in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Obdachlosenhilfe und in einer Schule in Indien ehrenamtlich engagiert hat.

 

 

Am 24. Januar 2013 lud die Universität die Förderer und die Stipendiaten zu einem festlichen Treffen ein, in dem die Rektorin den Förderern Zertifikate überreichte und Förderer und Stipendiatin miteinander ins Gespräch kamen.

 

Pressebericht:

Münstersche Zeitung, 26.01.13