Gruppenfoto der Preisträger

Freitag, 02.12.11 | 

 

Wissen mit Spaß vermitteln

 

Bürgerpreis 2011 / 02.12.2011

 

Science Slam erhält den Bürgerpreis 2011

 

Gestern Abend fand die Verleihung des Bürgerpreises 2011 der Stiftung Bürger für Münster im Rathausfestsaal am Prinzipalmarkt statt. Der Bürgerpreis in Gold erhält das Projekt Science Slam vom Münsteraner Hochschulsender Radio Q.
Beim Science Slam treten Jungwissenschaftler gegeneinander an und präsentieren in zehnminütigen Kurzvorträgen ihre Forschungsprojekte, um diese in möglichst unterhaltsamer Art und Weise einem breiten Publikum zu vermitteln. Die Jury des Bürgerpreises war der Ansicht, dass dieses Projekt in eindrucksvoller Art und Weise eine Brücke zwischen Wissenschaftlern und Bürgern schlägt und sich damit bestens für den Bürgerpreis 2011 eignet. 


Der Preis in Silber geht an das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster. Das Projekt ermuntert Studenten aller Fachrichtungen zu humanitärer Hilfe im In- und Ausland. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz werden Einsätze im Katastrophenschutz geleistet. In Münster engagiert sich das Projekt für die Unterstützung des Hauses der Wohnungslosenhilfe. 


Der Bürgerpreis in Bronze wurde an die Studenteninitiative Weitblick e.V. verliehen. Diese wurde von Studierenden gegründet, die sich weltweit für Bildung, insbesondere den Bau von Schulen in der 3. Welt, einsetzen. Die Weitblicker engagieren sich mit "weitblicken kinderleicht" auch dafür, dass Studierende Kultur- und Bildungsmöglichkeiten an Grundschulkinder vermitteln, die dafür sonst weniger Chancen haben. Das Projekt wurde 2008 von 41 Studierenden in Münster gegründet. Inzwischen gibt es bereits 1500 "Weitblicker" in 14 Städten. 


Für das Projekt ProTalent gibt es einen Sonderpreis. Dabei handelt es sich um ein Stipendienprogramm Münsteraner Bürger und Unternehmen, das der Förderung besonders talentierter Studierender dient und das in gleicher Höhe vom Bund aufgestockt wird. In Münster engagieren sich momentan 72 Bürger und Unternehmen für 188 Studierende der Universität, die finanzielle Unterstützung erhalten. Ein ähnliches Programm gibt es auch an der Fachhochschule.


"Bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement ist auch gesellschaftlich von großer Bedeutung. Daher ist es wichtig, immer wieder die ehrenamtlich erbrachten Leistungen sichtbar zu machen und die ehrenamtlich Engagierten zu fördern, zu vernetzen, zu loben, anzuerkennen und auszuzeichnen", so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster im Rahmen der Preisverleihung. 


Für den Bürgerpreis 2011 wurden Projekte gesucht, die sich ehrenamtlich engagieren und durch ihre Arbeit die Beziehung zwischen Stadt und Hochschulen bereichern. Das Motto des Bürgerpreises lautete: "Münster und seine Hochschulen. Miteinander - Füreinander". Insgesamt folgten 28 Projekte dem Aufruf der Stiftung Bürger für Münster und bewarben sich um den begehrten Preis. Sieben dieser Bewerber wurden von der Jury nominiert und zum Festakt eingeladen. 


Die Jury zeigte sich beeindruckt vom beispielhaften Engagement der ausgezeichneten Projekte. "Wir hatten viele und sehr unterschiedliche Bewerbungen, und wir hätten am liebsten noch mehr Preise vergeben", so Hans-Peter Kosmider zur Arbeit der Jury. 


Der Bürgerpreis in Gold ist mit 5000 Euro dotiert, der Preis in Silber mit 2000 und der in Bronze mit 1000 Euro. Der Sonderpreis besteht in einem Jahresstipendium für ProTalent. Das Preisgeld und die Ausrichtung des Wettbewerbs sponserte die GAD eG aus Münster. Die Stadtwerke unterstützten die Durchführung der Festveranstaltung. Vorstand und Kuratorium überreichten im Rahmen der Veranstaltung eine Spende von 1800 Euro an die Fördergesellschaft der Universität, um deren langjähriges mäzenatisches Wirken zu unterstützen.



v.l.n.r. Blerim Naziri, Kewi Khalid Ali und Fatima Khanafer beim Besuch des FMO

Dienstag, 22.11.11 | 

 

Blick hinter verschlossenen Türen

 

START / 22.11.2011

 

START-Stipendiaten besuchen FMO

 

Am vergangenen Wochenende besuchten einige START-Stipendiaten den Flughafen Münster/Osnabrück.

 

Gemeinsam mit der Betreuerin des START-Projektes, Renate Weidenfeller, besuchten Blerim Naziri, Kewi Khalid Ali und Fatima Khanafer den Flughafen Münster Osnabrück. Die drei Stipendiaten des START-Projektes ließen sich das Terminal und die Abfertigungsräume zeigen und erhielten so einen Einblick, der normalen Reisenden am Flughafen verwehrt bleibt. Die drei Schüler sind Stipendiaten des START-Projektes, das von der Stiftung*Bürger für Münster gefördert wird.


Zusammen mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung vergibt die Bürgerstiftung Schülerstipendien an besonders begabte und engagierte Zuwandererkinder. Schüler ab der der 10. Klasse können sich direkt bei START bewerben. Die Schüler erhalten finanzielle Unterstützung in Form eines Bildungsgeldes und können an zahlreichen Bildungsveranstaltungen teilnehmen, die im Rahmen des Projektes angeboten werden.



v.l.n.r. Hans-Peter Kosmider, Juryvorsitzender Prof. Dr. Heribert Meffert, Anno Lederer (GAD), Dr. Katja Hellenthal, Leonard Jeggle (Studienstiftung des deutschen Volkes), Klaus Baumeister (Westfälische Nachrichten), Bernadette Spinnen (Stadtmarketing), Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen (WWU Münster)

Freitag, 18.11.11 | 

 

Bürgerpreis 2011

 

Bürgerpreis 2011 / 18.11.2011

 

Sieben Projekte nominiert

 

Gestern nominierte die Jury des Bürgerpreises 2011 sieben Projekte, die sich ehrenamtlich engagieren und durch ihre Arbeit die Beziehung zwischen Stadt und Hochschulen bereichern. Das Motto des diesjährigen Bürgerpreises der Stiftung*Bürger für Münster lautet: "Münster und seine Hochschulen. Miteinander - Füreinander". Die Verleihung des Bürgerpreises findet am 1. Dezember im Rathausfestsaal statt. 


Bewerben konnten sich alle Initiativen, die ehrenamtlich Bürger der Stadt und Hochschulangehörige zu gemeinsamen Aktivitäten zusammenbringen. Insgesamt folgten 28 Projekte dem Aufruf und bewarben sich um den Bürgerpreis. Die folgenden Initiativen, die besonders beispielhaftes Engagement zeigen, wurden von der Jury nominiert. 


Im Rahmen des Studiums im Alter (www.foerder-studiams.de) engagieren sich ältere Bürger unter dem Motto "Erfahrung teilen" für ausländische Studierende der Uni und der FH, helfen mit Orientierung und sprachlicher Unterstützung und bilden "Tandems" zum wechselseitigen kulturellen Austausch. 


Ein ganz ähnliches Ziel hat das internationale Zentrum der Universität "Die Brücke" (www.uni-muenster.de/DieBruecke/) mit ihrem "Friendship-Programm", das deutsche Familien bzw. Studierende und ausländische Studierende zusammenbringt.


Radio Q, das Campus Radio für Universität und FH, macht nicht nur aktuelle Berichterstattung rund um die Hochschulen, sondern organisiert auch den Science Slam (www.scienceslam-ms.de). Dort präsentieren junge Wissenschaftler ihre Projekte in unterhaltsamer Form und bringen so Experten und Nicht-Experten zusammen. 


Das Studentenorchester (www.studentenorchester.de) bringt Studenten und Münsteraner Bürger zu gemeinsamen Konzerten nicht nur in Münster, sondern auch landesweit und international zusammen, und ist damit auch ein Kultur-Botschafter Münsters. 


Weitblick e.V. (www.weitblicker.org/Stadt/Münster) wurde von Studenten gegründet, die sich weltweit für Bildung, insbesondere den Bau von Schulen in der 3. Welt einsetzen. Die Weitblicker engagieren sich mit "weitblicken kinderleicht" auch dafür, das Studierende Kultur- und Bildungsmöglichkeiten an Grundschulkinder vermitteln, die dafür sonst weniger Chancen haben. 
ProTalent ist ein Stipendienprogramm Münsteraner Bürger und Unternehmen, das der Förderung besonders talentierter Studierender dient und das in gleicher Höhe vom Land bzw. inzwischen vom Bund aufgestockt wird; Mäzene bringen sich persönlich und finanziell als Förderer der Hochschulen ein. 


Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster (www.fh-muenster.de/humanitaere-hilfe) ermuntert Studenten aller Fachrichtungen zuhumanitärer Hilfe im In- und Ausland, zusammen mit dem DRK auch im Katastrophenschutz und in Münster speziell zur Unterstützung des Hauses der Wohnungslosenhilfe.

 

Die Jury, die am Donnerstag tagte, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Substanz der insgesamt 28 Bewerber. Vorsitzender der Jury ist, wie bereits in den letzten Jahren, Professor Heribert Meffert. Die GAD eG als Hauptsponsor des Bürgerpreises ist durch ihren Vorstandsvorsitzenden, Anno Lederer, vertreten. Juror ist außerdem Hans-Peter Kosmider für die Stiftung*Bürger für Münster. Die weiteren Jurymitglieder sind Prof. Hans-Uwe Erichsen (ehemaliger Rektor der Universität), Bernadette Spinnen (Leiterin Stadtmarketing), Klaus Baumeister (Initiator von "Neue Wände" und "Elteralarm"), Dr. Katja Hellenthal (Bürgerin), Leonard Jeggle (Student, Uni) und Huda Fouaani (Studentin, FH).


Die Vorbereitung der Ausschreibung lag in den Händen von Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann (Uni), Prof. Dr. Hanns Rüdiger Röttgers (FH) und Christian Kahl (Uni). Der Bürgerpreis in Gold ist mit 5000 Euro dotiert, der Preis in Silber mit 2000 und der in Bronze mit 1000 Euro. Das Preisgeld und die Ausrichtung des Wettbewerbs sponsert die GAD eG als Hauptsponsor. Der Festakt zur Preisverleihung am 1. Dezember im Rathausfestsaal wird von den Stadtwerken Münster unterstützt.



Freitag, 11.11.11 | 

 

Stellenausschreibung: Unterstützung im Mentoren-Programm gebraucht!

 

Mentoren für Schüler / 11.11.2011

 

Die Stiftung Bürger für Münster sucht Freiwillige, die sich als Koordinatoren für Realschulen im Mentoren-Programm für Schüler engagieren möchten (4-5 h/Woche)!

 

Wir sind die Mentoren der Stiftung Bürger für Münster, die sich in verschiedensten Bereichen ehrenamtlich für Münster engagiert. 

 

Sie wollen sich ehrenamtlich für die Bürger der Stadt Münster engagieren, haben Spaß am Umgang mit Jugendlichen, zeichnen sich durch hohes Engagement und soziale Kompetenz aus und möchten Werte und Traditionen an jüngere Generationen weitergeben.

 

Ihre Aufgaben umfassen die Zusammenarbeit mit den Projektleitern vor Ort, die Einweisung und Sicherstellung gelungener Abläufe, die Durchführung von Auftaktveranstaltungen und der i.d.R. halbjährlich stattfindenden Mentoren-Team-Treffen, das Einholen und Aktualisieren aller Mentoren- und Schülerdaten sowie die Beobachtung des Ablaufs des Mentorings in den einzelnen Teams. Ggf. Gespräche mit Mentoren, Klassenlehrern, Schulleitung und/oder Umbesetzungen in den Teams.

 

Ausschreibung:

EXTERN_Stellenausschreibung_MP_Koordinator.pdf



Sandra Hake

Dienstag, 08.11.11 | 

 

Engagement für die gute Sache

 

Organisation / 08.11.2011

 

Sandra Hake neu im Stiftungsvorstand

 

Seit heute hat die Stiftung Bürger für Münster ein weiteres Vorstandsmitglied gewinnen können; Sandra Hake bekleidet nun diese ehrenamtliche Position.

Sandra Hake wurde 1985 in Bochum geboren und lebt seit Februar 2009 in Münster. Sie studierte von 2004 bis 2008 Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit den Schwerpunkten Marketing und Human Resource Management. In Münster arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Marketing und ist dort unter anderem für das Personalmanagement und die Betreuung von Lehrveranstaltungen zuständig. Bei der Stiftung*Bürger für Münster ist Hake insbesondere für das Mentoren-Programm zuständig, das sie sowohl strategisch ausrichtet als auch operativ und organisatorisch betreut. 


Durch Ihre neue Tätigkeit im Vorstand der Stiftung möchte sie das Mentoren-Programm weiter ausbauen und in Zukunft deutlich mehr Kindern die Betreuung durch einen Mentor ermöglichen.


Zur Bürgerstiftung kam Hake durch ihr Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit in Münster. "Ich wollte mich in der Stadt, in der ich lebe und arbeite auch ehrenamtlich engagieren und da ist mir die Bürgerstiftung mit ihren zahlreichen Projekten und Veranstaltungen sehr positiv aufgefallen."



Freitag, 28.10.11 | 

 

Plakataktion in Münster

 

Plakataktion / 28.10.2011

 

Bürgerstiftung wirbt für das Ehrenamt

 

 

Heute werden an 220 Litfasssäulen im gesamten Münsteraner Stadtgebiet Plakate der Stiftung Bürger für Münster angebracht. 


Die Plakate sollen in den nächsten Wochen auf die Projekte der Bürgerstiftung aufmerksam machen und mehr Bürger zum Mitmachen motivieren. Die Aktion ist die erste dieser Art in der Geschichte der Münsteraner Stiftung. 


Ermöglicht wurde die Aktion durch die Unterstützung der Berliner Wall AG, die für die Außenwerbung in der Stadt zuständig ist. 


"Wir danken Herrn Wall und seinem Unternehmen für die freundliche und großzügige Unterstützung, damit wir für das Ehrenamt in Münster werben und neue Mitstreiter für die gute Sache gewinnen können", so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung im Rahmen der Anbringung des ersten Plakates. 


Die Plakate sind so aufgebaut, dass die Münsteraner bereits im Vorbeigehen die wichtigsten Informationen erfassen können. Neben den aktuellen Projekten der Stiftung wird auf die aktualisierte Website hingewiesen, da sich die interessierten Bürger dort am besten mit weiteren Informationen versorgen können.



v.l. Christian Boehnke, Andreas Janzen, Prof. Tina Glückselig, Karolina Beck, Nicole Marquardt und Hans-Peter Kosmider

Montag, 24.10.11 | 

 

Die Bürgerstiftung hat ein neues Gesicht

 

Internetauftritt / 24.10.2011

 

Münsteraner Designer entwickeln Website

 

Die Stiftung Bürger für Münster hat eine neue Website. Das Besondere daran sind die Designer, die die neue Internetpräsenz gestaltet haben. Dabei handelt es sich um Münsteraner Studenten des Fachbereichs Design, die im letzten Sommersemester unter der Leitung von Prof. Tina Glückselig den in die Jahre gekommenen Internetauftritt der Bürgerstiftung analysiert haben. Mit den gewonnenen Erkenntnissen entwickelten verschiedene Teams im Kurs "Internet-Design" Vorschläge, wobei der beste durch eine Jury Ende Juni prämiert wurde. In der Jury wirkten neben Prof. Glückselig und Hans-Peter Kosmider von der Bürgerstiftung noch Udo Eilers (GAD), Thorsten Schaphorn (pts-one) und Christian Boehnke (Christian Boehnke Consulting) mit. Die Preise für die besten Vorschläge wurden von der GAD als Sponsor zur Verfügung gestellt. 


Der Siegervorschlag kam von Nicole Marquardt und Karolina Beck, die gemeinsam mit Dipl. Des. Andreas Janzen und vor allem Prof. Glückselig in Abstimmung mit der Bürgerstiftung einen neuen Internetauftritt erstellt haben. Die neue Website kann unter www.buergerstiftung-muenster.de erreicht werden. 


Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung zum neuen Internetauftritt: "Dank Frau Marquardt und Frau Beck besticht der neue Auftritt durch ein klares Design, eine durchgängige Struktur, viel mehr Bilder und auch eine technisch solidere Grundlage." 


"Die Besucher müssen sich schnell zurechtfinden und rasch zu den gewünschten Informationen gelangen", erklärt Prof. Glückselig. "Eine an den Nutzern orientierte Gestaltung der Website sorgt darüber hinaus noch für wiederkehrende Besucher, die regelmäßig die Aktivitäten der Stiftung verfolgen", so die Hochschullehrerin vom Fachbereich Design. 
"Das Projekt hat nicht nur ein sehr schönes Ergebnis erbracht, sondern war auch eine erfolgreiche Kooperation von FH und Bürgerstiftung und damit auch ein gutes Beispiel für Zusammenwirken von Hochschulen und Bürgergesellschaft", so Kosmider im Rahmen der Vorstellung der neuen Website. 

Der Dank der Bürgerstiftung gilt allen Beteiligten: 
- Frau Prof. von Lojewski, Präsidentin der FH, für die Herstellung des Kontaktes zum Fachbereich Design 
- Frau Prof. Glückselig für ihr großes Engagement, den klaren Blick für die anstehenden Arbeiten von einem früheren Stadium   bis zum Abschluss und ihren hohen persönlichen Einsatz 
- Herrn Lederer, dem Vorstandsvorsitzenden der GAD, für die Ermöglichung der Preis-Auslobung durch die GAD
- Frau Beck und Frau Marquardt für ihre Design-Arbeit und ihr großes Engagement bei der Umsetzung
- Herrn Janzen für seinen Zeiteinsatz und die zügige und solide Realisierung der neuen Seiten
- den Mitgliedern der Jury für ihre Mitwirkung an maßgeblicher Weichenstellung
- Herrn Boehnke fürseine tatkräftige Unterstützung des Projektes.



Reginalforum Bürgerstiftungen West

Dienstag, 11.10.11 | 

 

Regionalforum Bürgerstiftungen West

 

Mentoren für Schüler / 11.10.2011

 

Austausch für die gute Sache

 

Am vergangenen Freitag, den 7. Oktober, fand das Regionalforum Bürgerstiftungen West in Münster statt. Die Aktive Bürgerschaft veranstaltete das Forum in Kooperation mit der Stiftung*Bürger für Münster in den Räumen der WL Bank am Sentmaringer Weg. 45 Vertreterinnen und Vertreter von Bürgerstiftungen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein folgten der Einladung nach Münster. Im Mittelpunkt des Forums standen Workshops, in denen Vertreter von Bürgerstiftungen über ihre ehrenamtliche Tätigkeit informierten und Projekte vorstellten. So können erfolgreiche Stiftungsprojekte übernommen und in anderen Städten durchgeführt werden. Die Bürgerstiftung aus Münster stellte im Forum ihr Mentorenprojekt vor, bei dem es im Kern um die Förderung von Schülern geht, die im sozialen Umfeld zu wenig Unterstützung erhalten. Durch die Mentoren bekommen sie Hilfestellung bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, damit die Kinder für ihren weiteren Lebensweg besser gerüstet sind. Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung*Bürger für Münster über das Forum: "Das Regionalforum bietet einen regen Austausch mit Verantwortlichen aus anderen Stiftungen und eröffnet oftmals ganz neue Wege, die beschritten werden können, um das Gemeinwohl der Bürger zu erhöhen. Ich freue mich sehr über den kollegialen Erfahrungsaustausch und die Vorstellung sehr interessanter Projekte anderer Bürgerstiftungen."



Hans-Peter Kosmider (3. v. r.) mit anderen Vertretern von Stiftungen bei der Verleihung der Gütesiegel

Josef Schliemann und Hans-Peter Kosmider (v. l.) mit dem neuen Gütesiegel

Freitag, 30.09.11 | 

 

Gütesiegel vom Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Gütesiegel / 30.09.2011

 

Anerkennung für soziales Engagement - Bürgerstiftung ausgezeichnet

 

Anlässlich des Tages der Bürgerstiftungen am 1. Oktober wurde die Stiftung Bürger für Münster erneut mit dem Gütesiegel vom Bundesverband Deutscher Stiftungen ausgezeichnet. Um diese Anerkennung zu erhalten, muss eine Bürgerstiftung zehn Qualitätsmerkmale erfüllen. So muss es sich unter anderem um eine unabhängige und gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger handeln, die Stiftung muss sich nachhaltig und dauerhaft für das Gemeinwesen engagieren, fördernd und operativ für alle Bürger ihres Einzugsgebietes tätig sein und mit ihrer Arbeit bürgerschaftliches Engagement unterstützen.

 

"Wir haben das Gütesiegel bereits 2007 und 2009 bekommen und jetzt wurde es wieder erneuert. Diese erneute Auszeichnung untermauert, dass unsere Projekte auf Kontinuität ausgerichtet sind und wir dauerhaft für das Wohl der Münsteraner Bürger arbeiten", so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung*Bürger für Münster im Rahmen der Verleihung.Bei den Projekten der Stiftung handelt es sich um den jährlichen Bürgerpreis, den vor kurzem erfolgreich durchgeführten Bürgerbrunch, das Mentoren-Programm, das Lesepaten-Programm und weitere Maßnahmen, in denen "Jung und Alt" zusammenarbeiten.

 

Kosmider freut sich über das erneut verliehene Gütesiegel und nimmt dies als Ansporn, die Rolle der Bürgerstiftung in Münster weiter auszubauen. "Machen Sie mit!" lautet seine Aufforderung an alle Bürger der Stadt. "Zum sozialen Zusammenhalt gehört auch, dass sich die erfolgreichen, aktiven und motivierten Bürger aller Altersgruppen für diejenigen engagieren, die persönlicher Förderung und Ansprache bedürfen. Das persönliche Engagement schafft gesellschaftlichen Mehrwert und persönliche Freude."

 

Nicht zuletzt will die Stiftung*Bürger für Münster weitere Zustifter gewinnen, um ihr Stiftungskapital, das derzeit bei ca. 800.000 Euro liegt, weiter zu erhöhen und damit mehr Handlungsspielraum zu gewinnen. "Wenn Bürgerstiftungen in westfälischen Städten wie Arnsberg, Bielefeld, Dortmund oder Siegen ein Stiftungskapital von zum Teil deutlich über einer Millionen Euro haben, sollte uns das doch auch in Münster gelingen", so Kosmider.

 

Bundesweit gibt es 225 Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen tragen. Für diese Bürgerstiftungen arbeiten 17.000 Menschen und leisten jährlich ca. 450.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Alle Stiftungen zusammen haben ein Stiftungskapital von ca. 180 Millionen Euro.



Dienstag, 20.09.11 | 

 

Bürgerbrunch 2011 - Nachbericht

 

Bürgerbrunch / 20.09.2011

 

Rekordteilnahme beim dritten Anlauf

 

Am Sonntag, den 18. September fand auf der Promenade vor dem Schloss bereits der dritte Bürgerbrunch der Stiftung*Bürger für Münster statt. Im Vorfeld wurden nahezu alle der 130 verfügbaren Tische vergeben - somit fanden sich mehr als 1000 Münsteraner Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Frühstück vor herrlicher Kulisse ein. "Das ist die beste Resonanz, die wir beim Bürgerbrunch je hatten!", freut sich Josef Schliemann, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

 

Der große Zuspruch der Münsteraner bedeutet auch große finanzielle Hilfe für zwei noch junge Kinder- und Jugendprojekte in Münster. So geht die gesamte Leihgebühr für die Tische und Bänke, in diesem Jahr beachtliche 10.000 Euro, als Spende an zwei noch junge Kinder- und Jugendprojekte. Die Mittel werden zur Absicherung der Startphase und zum weiteren Ausbau verwendet. Eine Hälfte bekommt das Projekt "Mitmachpaten", das bei der Freiwilligenagentur angesiedelt ist. Kinder, die viele Geschwister haben, deren Eltern durch die Arbeit sehr angespannt sind, oder die nur einen Elternteil als Bezugsperson haben, bekommen eine "Patin" oder einen "Paten". Gemeinsam gestalten sie die Zeit der Kinder mit dem allgemeinen Ziel der Förderung des Kindes. Projektleiterin Verena Strozyk: "Wir brauchen immer engagierte Menschen, die den Kindern als Patinnen und Paten ihre Zeit schenken."

 

So sieht es auch Gisela Dücker, die das Projekt "Mentoren für Schüler", für das die andere Hälfte des Spendenertrags vorgesehen ist, leitet und weiter ausbauen will: "Im Augenblick arbeiten an drei Realschulen in Münster 25 Mentoren mit 30 Schülerinnen und Schülern, um die Phase des Übergangs in den Beruf vorzubereiten und ihn zum Gelingen zu führen. Wir möchten das Angebot dahingehend erweitern, dass an allen Realschulen Münsters ca. 300 Mentoren tätig werden."



Mentoren und Schüler beim Erkunden der Stadt

Freitag, 05.08.11 | 

 

Stadtrallye des Mentorenprojekts

 

Mentoren für Schüler / 05.08.2011

 

Münster gemeinsam neu entdecken- Stadtrallye bringt Mentoren und Schüler zusammen

 

Das Mentorenprojekt der Stiftung*Bürger für Münster hat eine Stadtrallye veranstaltet, damit sich die Teilnehmer des Programms beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben besser kennenlernen. An der Rallye nahmen zehn Mentoren und 16 Schüler aus drei Münsteraner Schulen teil.Die Teilnehmer bildeten Teams, die im Rahmen der Rallye einige Aufgaben zu bewältigen hatten. So galt es beispielsweise, Passanten für gemeinsame Fotoaufnahmen zu gewinnen. Aber auch die Kreativität war gefragt; so mussten Gegenstände besorgt werden, Wörter auf Masematte entschlüsselt und auch knifflige Fragen zu Münsteraner Bauwerken beantwortet werden.Zainab aus Pakistan meint: "Wir haben Dinge in der Stadt kennengelernt, auf die man sonst gar nicht achtet und die im normalen Alltag gar nicht wahrgenommen werden."

 

"Es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Aufgaben waren anspruchsvoll und es war spannend, alles zu finden", so der Mentor Markus Wiemann.

 

Im Anschluss an die Stadtrallye fand im CVJM-Heim am Merschkamp ein gemeinsames Grillen statt, bei dem sich alle Teilnehmer austauschen und über ihre Erlebnisse berichten konnten.

 

Momentan nehmen drei Münsteraner Schulen, die Geschwister-Scholl-Realschule, die Karl-Wagenfeld-Realschule und die Fürstin-von-Gallitzin-Realschule am Mentorenprojekt der Bürgerstiftung teil, das weiter ausgebaut wird. Allein in den letzten beiden Monaten konnte die Stiftung*Bürger für Münster 30 neue Mentoren für das Projekt gewinnen, die sich sozial engagieren wollen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten.



Projektleiterin Renate Weidenfeller mit Ilkay Yavuz bei der Abiturfeier

Mittwoch, 27.07.11 | 

 

Stipendiatin besteht Abiturprüfung

 

START / 27.07.2011

 

Bürgerstiftung Münster hat Anlass zur Freude - Stipendiatin besteht Abiturprüfung

 

Ilkay Yavuz, eine der sechs Münsteraner Stipendiaten des von der Hertie-Stiftung betriebenen und von der Stiftung*Bürger für Münster mitgetragenen START - Programms für Zuwandererkinder, hat am Immanuel-Kant-Gymnasium ihre Abiturprüfung bestanden - und das mit tollen Ergebnissen.


Wir haben Ilkay gebeten, einige Fragen zum Stipendium zu beantworten.

Ilkay, zunächst ganz herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur! Damit auch die Öffentlichkeit mit Ihrem Namen etwas verbinden kann, wäre es schön, wenn Sie uns einige Informationen geben könnten.

Ilkay Yavuz:
Ich wurde 1992 in Münster geboren und habe nach der Grundschule das Immanuel Kant Gymnasium besucht. In der elften Klasse habe ich am Münster-Fresno Schüleraustausch teilgenommen und habe zwei Monate eine High School in den USA besucht. Ebenfalls 2008 habe ich von der START-Stiftung erfahren. Ich habe mich beworben und wurde nach einem Auswahlverfahren ins Programm aufgenommen. In der Oberstufe habe ich die Leistungskurse Mathematik und Physik belegt. In diesem Jahr habe ich am Kant Gymnasium mein Abitur gemacht.

 

Wie haben Sie vom START-Programm erfahren und welche Voraussetzungen mussten Sie erfüllen?

Ilkay Yavuz:
Von der START-Stiftung habe ich im Lateinunterricht über meinen Lehrer erfahren. Bei der Auswahl der Stipendiaten wird neben guten schulischen Leistungen und einem Migrationshintergrund besonderer Wert auf gesellschaftliches Engagement gelegt. Ich war und bin bei verschiedenen Einrichtungen sozial engagiert, deshalb habe ich mich angesprochen gefühlt.

 

Das START-Programm bietet ein breites Spektrum an Bildungsseminaren und

Fördermaßnahmen. Welche davon haben Sie in Ihrem schulischen und persönlichen Werdegang am meisten beeinflusst?

Ilkay Yavuz:
Neben den Pflichtseminaren habe ich von anderen Angeboten der START-Stiftung Gebrauch gemacht. START bietet Ferienakademien an, mit Schwerpunkte aus den Bereichen Naturwissenschaft, Sport, Kunst oder Kultur.In Frankfurt haben wir verschiedene Theater-Workshops gemacht und konnten durch Führungen, persönliche Gespräche mit Schauspielern, Technikern und Maskenbildnern einen Blick hinter die Kulissen werfen.
In Göttingen fand eine Akademie unter dem Motto "All In(g)- Flugphysik, Ingenieurswissenschaften und Technik" statt. Teil der Ferienakademie waren der Besuch der Fachhochschule Göttingen, eine Führung durch das Zeiss-Werk und ein Gespräch mit einem Physik-Professor. Bei beiden Akademien konnte ich andere Stipendiaten kennenlernen und mich austauschen.

 

Welche Hürden auf dem Weg zum Abitur haben Sie bei Ihren ehemaligen Mitschülern aus Zuwandererfamilien beobachtet, die nicht über ein Stipendium verfügten?

Ilkay Yavuz:
Durch die finanzielle Unterstützung konnte ich meine Ausgaben für Bildung regelmäßig und zuverlässig aufbringen. Auch die materielle Unterstützung (z.B. mit elektronischen Medien) war mir beim schulischen Weiterkommen sehr hilfreich.
Nicht zuletzt hat mir bei START die ideelle Förderung gefallen und geholfen. START hat meinen Horizont vor allem durch die thematisch recht unterschiedlichen Veranstaltungen erweitert.

 

Wie sehen Ihre beruflichen Pläne aus, denken Sie an die Aufnahme eines Studiums?

Ilkay Yavuz:Ich möchte sehr gern studieren. Noch bin ich mir mit der genauen Fachrichtung nicht sicher. Mich interessieren die mathematisch-naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Bereiche. Deshalb kann ich mir sowohl ein Studium der Medizin als auch der Physik oder ein Maschinenbaustudium vorstellen.

 

Ilkay, wir wünschen Ihnen eine zunächst ganz unbeschwerte Zeit und eine glückliche Hand bei der Planung Ihrer Zukunft.



Ein Schüler erklärt einer Kursteilnehmerin den Umgang mit der neuen Technik

Die Teilnehmer freuen sich gemeinsam mit den Schülern über den erfolgreichen PC-Einsteigerkurs

Freitag, 15.07.11 | 

 

PC-Kurs für Senioren

 

Schüler und Studenten für Senioren / 15.07.2011

 

Senioren werden fit am PC - Einsteigerkurs sehr erfolgreich verlaufen

 

In den vergangenen sechs Wochen fand in den Räumen der Karl-Wagenfeld-Realschule ein Computer-Einsteigerkurs für Senioren statt. Der Kurs wurde von drei Schülern der Schule durchgeführt, die sich ehrenamtlich für das Projekt "Jung & Alt" der Bürgerstiftung engagieren.

 

Insgesamt nahmen am Kurs 17 Seniorinnen und Senioren teil, um den Umgang mit der Ihnen zum Teil völlig neuen Technik zu erlernen.


In der ersten Unterrichtseinheit wurde geklärt, ob und in welchem Umfang Vorkenntnisse bei den Teilnehmern vorhanden waren. So konnten die Kursleiter individuell auf die Bedürfnisse der Senioren eingehen.


Den Teilnehmern wurde zu Beginn eine einfache Einführung in das Textverarbeitungsprogramm Word gegeben. Anhand eines beispielhaften Kündigungsschreibens haben die Senioren den Umgang mit dem Programm, die einfache Eingabe und Formatierung von Text und Grundzüge der Dateiverwaltung, wie das Speichern und Öffnen von Dokumenten erlernt. Im zweiten Teil des Kurses stand eine Einführung zur Nutzung des Internets auf dem Programm. Mit dem Internet Explorer wurden den Teilnehmern einfache Suchstrategien beigebracht, um nach Informationen ihres unmittelbaren Alltags, wie Kochrezepten, suchen zu können.


Der Computerkurs war aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. Den Senioren konnten nicht nur Anfängerkenntnisse im Umgang mit dem Computer beigebracht werden, sondern - was viel wichtiger war - die Berührungsängste mit diesem Medium genommen werden.


"Als Laie habe ich mit Hilfe der Schüler einen ersten Einblick ins Computerleben gewonnen und freue mich auf den nächsten Kurs", so Elisabeth Schliehe-Diecks, eine der Kursteilnehmerinnen.


Peter und Hildegard Abeler meinen einstimmig: "Wir freuen uns, endlich mit unserer Jugend, vor allem mit unseren Enkelkindern, mithalten zu können!""Die Jugendlichen haben uns mit ihrer unkomplizierten Art rasch einiges beigebracht", lautet das Fazit von Hannelore Müller.


Auch die Schüler äußern sich sehr zufrieden über den Kurs. "Ich war überrascht, wie gut manche Teilnehmer voran kamen" meint Jens Reißberg. Und Alexander Lohmann ergänzt: "Ich bin von der positiven Resonanz der Senioren wirklich begeistert.


"Sowohl die Karl-Wagenfeld-Realschule als auch die Bürgerstiftung werten die Reaktionen auf den Kurs als großen Erfolg. "Es freut uns sehr, ein Thema gefunden zu habe, das die Generationen zueinander führt und bei dem offensichtlich eine große Nachfrage besteht", so Martin Schlattmann, Projektleiter bei der Bürgerstiftung. 


Sehr erfreut zeigt sich Ralf Schröder, Konrektor der Karl-Wagenfeld Realschule, auch über den Umstand, dass sich bereits jetzt weitere Schüler bereit erklärt haben, sich in dieser Form ehrenamtlich zu engagieren.


Ein weiterer Kurs, der nach den Sommerferien stattfinden soll, ist geplant. Hierfür existiert bereits eine Warteliste.


Termine und Anmeldemöglichkeiten für den neuen Kurs werden rechtzeitig bekannt gegeben.



(v.l.n.r.) Prof. Dr. Hans-Rüdiger Röttgers, Hans-Peter Kosmider, Anno Lederer, Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann, Josef Schliemann

Dienstag, 12.07.11 | 

  

Ausschreibung Bürgerpreis 2011

 

Bürgerpreis 2011 / 12.07.2011

 

Miteinander - Füreinander
Bürgerstiftung schreibt Bürgerpreis 2011 aus

 

Münster ist die Stadt der Wissenschaft und Lebensart, und die Münsteraner lieben ihre Stadt. Zum Profil Münsters tragen acht Hochschulen, ihr wissenschaftliches Renommee und mehr als 50.000 Studenten maßgeblich bei. Umgekehrt ist Münster bei Wissenschaftlern und Studierenden gleichermaßen beliebt. Diese wechselseitige Bereicherung zwischen Stadt und Hochschulen ist Thema des diesjährigen Bürgerpreises der Stiftung*Bürger für Münster:

"Münster und seine Hochschulen. Miteinander - Füreinander" lautet das Motto.

"Das Miteinander zwischen Stadt und Hochschulen ist uns ein wichtiges Anliegen", erklärt Hans-Peter Kosmider, Vorsitzender der Stiftung*Bürger für Münster. "Mit der diesjährigen Auslobung eines Preises zum bürgerschaftlichen Engagement an der Schnittstelle von Stadt und Hochschulen haben wir offenbar ein wichtiges Thema ausgewählt. Zwar gibt es schon gute Beispiele ehrenamtlicher Initiativen, aber viele Kenner der Thematik sagen, dass es zwischen Bürgern und Hochschulangehörigen noch mehr Interaktion geben könnte.


"Wie in den Vorjahren zeichnet die Stiftung bürgerschaftliches und beispielhaftes Engagement aus. In diesem Jahr sind Bürger und Mitglieder der Münsteraner Hochschulen ausgerufen, sich um den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis zu bewerben. Bewerben können sich alle, die ehrenamtlich für die Hochschulen, ihre Wissenschaftler und ihre Studierenden in Münster aktiv sind und Bürger der Stadt und Hochschulangehörige zu gemeinsamen Aktivitäten zusammenbringen.

 

"Voraussetzung für Bewerbungen um den Preis ist, dass Menschen auf ehrenamtlicher Basis zusammenarbeiten, dabei einen guten Zweck verfolgen und das auch mit einer gewissen Nachhaltigkeit tun", erklärt die Projektleiterin des Bürgerpreises, Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann. "Insbesondere wollen wir freiwilliges Engagement auszeichnen, das nicht von Amts wegen, als Teil der Forschung oder des Studiums, erwartet wird.


Vor allem geht es nicht nur um Projekte von Studierenden oder für Studierende, sondern um gemeinsame Projekte von Bürgern und Angehörigen der Hochschulen." Der Bürgerpreis 2011 der Stiftung*Bürger für Münster ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und seit heute offiziell ausgeschrieben.

Gesponsert wird der Bürgerpreis auch in diesem Jahr von der GAD eG, IT-Dienstleister für rund 430 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Sitz in Münster. Die GAD beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter und zählt damit zu den größten Arbeitgebern in Münster. "Die genossenschaftlichen Prinzipen der Selbstverwaltung, Selbsthilfe und Selbstverantwortung leben in Projekten, in denen sich Bürger vor Ort engagieren - für uns ein sehr wichtiger Grund, warum wir den Bürgerpreis unterstützen", sagt Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD. Das diesjährige Thema spricht die GAD besonders an, wie Lederer betont. "Als Spezialist für Banken-IT profitieren wir von dem wissenschaftlichen Know-how in dieser Stadt und unterstützen die Hochschulen durch verschiedene Projekte. Das gegenseitige Miteinander und Füreinander zwischen Stadt und Hochschulen, aber auch zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie zwischen Studierenden und Unternehmen ist uns sehr wichtig."

 

Den Bürgerpreis gibt es in Gold (5.000 Euro), Silber (2.000 Euro) und Bronze (1.000 Euro). Außerdem wird wieder der Sonderpreis "Jugend macht Zukunft" (2.000 Euro) verliehen.


Bewerbungsschluss ist der 1. November 2011. Bewerbungsunterlagen sind im Netz unter www. Buergerstiftung-muenster.de zu finden. Informationen gibt es auch telefonisch in der Geschäftsstelle der Stiftung*Bürger für Münster unter Tel. 0251/9876483 dienstags und freitags von 14 bis 17 Uhr.



Freuten sich über den erfolgreichen Wettbewerb: v.l. Udo Eilers (GAD, Sponsor), Kathrin Wulfers (2. Preis), Karolina Beck und Nicole Marquardt (1. Preis), Prof. Tina Glückselig, Irena Koop und Eugenia Kornelsen (Sonderpreis), Hans-Peter Kosmider (Bürgerstiftung)

So wird die Homepage von www.buergerstiftung-muenster.de demnächst aussehen – gestaltet von Karolina Beck und Nicole Marquardt

Mittwoch, 29.06.11 | 

 

Internetdesign mit FH

 

Internetauftritt / 29.06.2011

 

Bürgerstiftung erhält neuen Internetauftritt - Jury ermittelt den besten Entwurf von Münsteraner Studierenden des Fachbereichs Design

 

Studierende des Fachbereichs Design stellten am Mittwoch, den 29. Juni ihre Vorschläge für den neuen Internetauftritt der Stiftung Bürger für Münster einer fachkundigen Jury vor, die den Gewinner des Wettbewerbs gekürt hat.

 

Bereits seit 2004 gibt es die Stiftung Bürger für Münster. Und seitdem informiert sie über ihr Engagement unter www.buergerstiftung-muenster.de. Nun war die Zeit reif für eine Überarbeitung der Website. Um den besten Entwurf für die Website zu ermitteln, initiierte Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, einen Wettbewerb am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster. "Der Auftritt soll professioneller, moderner und nutzerfreundlich sein", beschreibt Kosmider die Anforderungen. Am besten sei dies, so die einhellige Meinung der Jury, Nicole Marquardt und Karolina Beck gelungen. Für ihren Entwurf erhielten sie den mit 1000 Euro dotierten 1. Preis. Drei Kriterien hätten die beiden Studentinnen erfüllt: Die Website ist gut umzusetzen und weiterzuentwickeln, sie ist klar strukturiert und spricht emotional an. Kosmider: "Die Bürger sollen uns gern im Internet besuchen und möglichst oft neue Informationen bekommen." Er sei froh, dass sich der Fachbereich Design für die Stiftung einsetze und sie unterstütze, ein neues Gesicht zu erhalten. Überzeugt habe auch der Entwurf von Katrin Wulfers, die mit dem 2. Preis und damit einer Prämie von 500 Euro belohnt wurde. Spontan hat Kosmider noch während der Jurysitzung einen Sonderpreis ausgelobt: für Irena Koop und Eugenia Kornelsen, die sich in so anspruchsvoller Weise mit der Bürgerstiftung auseinandergesetzt hätten. Elf Studierende in acht Teams hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Zunächst definierten sie die Zielgruppen und analysierten den jetzigen Internetauftritt. Mit sogenannten Usability-Tests ermittelten sie die Gebrauchstauglichkeit der Website und die Bedürfnisse der Nutzer. "Die Besucher müssen sich schnell zurechtfinden und rasch zu den gewünschten Informationen gelangen", erklärt Prof. Tina Glückselig. Eine zielgruppenorientierte Gestaltung ermuntere die Nutzer zudem, gern wiederzukommen, so die Hochschullehrerin vom Fachbereich Design, die die Kooperation betreut hat. Die Entwürfe für den neuen Internetauftritt präsentierten die Bachelor- und Diplomstudierenden gestern (Mittwoch, 29. Juni) einer Jury mit Glückselig und Kosmider sowie Thorsten Schaphorn von der Agentur pts-one, Udo Eilers vom IT-Unternehmen GAD und Christian Boehnke von ChristianBoehnkeConsulting. "Meine beiden favorisierten Entwürfe haben sich durchgesetzt", freut sich Eilers über die Juryentscheidung. Die GAD sei nicht nur Sponsor des Wettbewers, sondern bereits seit Jahren Partner der Bürgerstiftung. Den erstplatzierten Entwurf setzen Mitarbeiter der Bürgerstiftung um. Glückselig hat angeboten, gemeinsam mit dem Designerteam die Bürgerstiftung während der Umsetzungsphase beratend zu unterstützen



v.l.n.r. Verena Strozyk und Gisela Dücker vor einer Collage des ersten Bürgerbrunches 2009

Donnerstag, 09.06.11 | 

 

Bürgerbrunch 2011

 

Bürgerbrunch / 09.06.2011

 

Aufstockung der Tische und Projektvorstellung


Zusätzliche Tische notwendig; Unterstützung für zwei junge Kinder-/Jugendprojekte

 

Mit diesem Ansturm hatte niemand gerechnet. Mehr als drei Monate vor dem Bürgerbrunch 2011, der am 18. September auf der Promenade vorm Schloss stattfindet, sind die geplanten 100 Tische schon fast vergeben. "Die letzten Jahre waren erfolgreich, aber 2011 scheint alles Bisherige in den Schatten zu stellen", freut sich Vorstandsmitglied Josef Schliemann, der bei der Stiftung* Bürger für Münster für den Brunch zuständig ist. Die Münsteraner sind scheinbar auf den Geschmack gekommen und möchten vor der herrlichen Schlosskulisse gemeinsam mit Freunden ihr Frühstück genießen und dabei noch etwas für eine gute Sache tun.

 

Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Die Bürger-stiftung hat sich entschlossen, mehr Tische aufzustellen, um der Nachfrage gerecht zu werden. "Die Promenade ist noch sehr lang", schmunzelt ein Mitglied des Bürger-brunch-Teams. Man kann also weiter im Internet unter www.buergerbrunch-muenster.de gegen eine Spende von 80 Euro einen Tisch buchen; ggf. auch telefonisch unter 0251/9876483.

 

Der Spendenertrag geht an zwei noch junge Kinder-/Jugendprojekte, sozusagen zur Absicherung der Startphase und zum weiteren Ausbau. Eine Hälfte bekommt das Projekt "Mitmachpaten", das seit Oktober 2010 bei der Freiwilligenagentur angesiedelt ist. Kinder, die viele Geschwister haben, deren Eltern durch die Arbeit sehr angespannt sind, oder die nur einen Elternteil als Bezugsperson haben, bekommen eine "Patin" oder einen "Paten". Gemeinsam gestalten sie die Zeit der Kinder mit dem allgemeinen Ziel der Förderung des Kindes. Dazu Verena Strozyk, die Leiterin dieses Projektes: "Wir brauchen immer engagierte Menschen, die den Kindern als Patinnen und Paten ihre Zeit schenken. Aber auch Spenden sind für uns wichtig, um die Kosten des Projektes tragen zu können. Wir freuen uns deshalb sehr, dass ein Teil der Spenden vom Bürgerbrunch an das Projekt "Mitmachpaten" geht."

 

So sieht es auch Gisela Dücker, die seit Anfang 2010 das unter der Trägerschaft der Bürgerstiftung begonnene Projekt "Mentoren für Schüler", für das die andere Hälfte des Spendenertrags vorgesehen ist, leitet und weiter ausbauen will: "Im Augenblick arbeiten an drei Realschulen in Münster 25 Mentoren mit 30 Schülerinnen und Schülern, um die Phase des Übergangs in den Beruf vorzubereiten und ihn zum Gelingen zu führen. Wir möchten das Angebot dahingehend erweitern, dass zunächst an allen neun Realschulen Münsters ca. 300 Mentoren tätig werden."



Montag, 06.06.11 | 

 

Umweltpreis Münster 2012

 

Bürgerpreis 2012 / 06.06.2011

 

Stadt und Stiftung kooperieren

 

In Münster gibt es zahlreiche Projekte, in denen sich engagierte Bürger für das Gemeinwohl einsetzen. Jeder dritte Erwachsene arbeitet inzwischen ehrenamtlich und leistet einen entscheidenden Beitrag, um das Leben in unserer Stadt noch lebenswerter zu machen.

 

Hinter den Projekten steht nicht nur das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen, sondern auch eine gute Idee.

 

Diese gemeinnützigen Ideen haben Vorbildcharakter und verdienen besondere Anerkennung. Freiwilliges Engagement muss noch selbstverständlicher und ein Teil des Lebens werden. Es ist nicht genug, dass wir stolz auf unsere Stadt sind und gern hier leben. Wir sollten uns auch im Rahmen der individuellen Möglichkeiten und Begabungen persönlich einbringen und unseren Beitrag leisten.

 

Vor diesem Hintergrund schreibt die Stiftung* Bürger für Münster bereits seit 2005 den Bürgerpreis aus. Mit diesem Preis zeichnet die Stiftung ehrenamtliches Engagement aus, bringt es an die Öffentlichkeit und will so noch mehr Bürger dazu bewegen, sich zu engagieren.

 

In 2012 wollen Stadt und Stiftung gemeinsam handeln. Mit dem Leitsatz "Globale Veränderungen erfordern lokales Handeln" lobt die Stadt Münster den Umweltpreis Münster 2012 in Kooperation mit der Stiftung* Bürger für Münster aus.

 

Die Bürgerstiftung übernimmt die Vorbereitung und Organisation des Preises.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, Kindergärten, Schulen, Initiativen, Vereine und Unternehmen können sich für den Umweltpreis Münster 2012 bewerben - machen Sie mit!



Freitag, 27.05.11 | 

 

Mentorenprojekt

 

Mentoren für Schüler / 27.05.2011

 

Studenten sind gefragt - Bürgerstiftung sucht an der Uni nach neuen Mentoren

 

Die Stiftung* Bürger für Münster sucht für ihr Mentorenprojekt Studenten, die sich sozial engagieren wollen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten.

 

Zahlreiche Schüler erhalten zu Hause von ihren Eltern und ihrem sozialen Umfeld keine oder nur mangelhafte Unterstützung in Hinblick auf ihre berufliche und persönliche Entwicklung. Hier möchte die Stiftung* Bürger für Münster aktiv werden und durch ehrenamtliche Mentoren Hilfestellung leisten und Erfahrungen vermitteln.


Nun sind besonders die Studierenden der Stadt gefragt, für die es einen Infoabend gibt. Am Donnerstag, den 9. Juni 2011 um 18 Uhr im Uferlos, Bismarckallee 11, am Aasee findet eine Informationsveranstaltung statt, bei der das Projekt vorgestellt wird und zu dem insbesondere interessierte Studenten eingeladen werden.


"Langfristiges Ziel der Stiftung ist es, dass sich in Münster 500 ehrenamtliche Mentoren für Schüler engagieren. Bei der hohen Zahl von Studierenden in der Stadt sehe ich da ein großes Potential", so Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung* Bürger für Münster.


Natürlich sind nicht nur Studenten, sondern alle Bürger herzlichen eingeladen, die sich als Mentor einbringen möchten.


Bei Interesse an einer Tätigkeit als Mentor können sich Freiwillige unter kontakt(at)buergerstiftung.de an die Bürgerstiftung wenden.



Freitag, 20.05.11 | 

 

Bürgerbrunch 2011

 

Bürgerbrunch / 20.05.2011

 

Wieder Bürgerbrunch unter den Bürgerbäumen - Münsters Bürgerbrunch geht in die dritte Runde

 

Auch in diesem Jahr wird es wieder den inzwischen beliebten Bürgerbrunch unter freiem Himmel an der Promenade vor dem Schloss geben. Die Stiftung Bürger* für Münster geht mit ihren Partnern am 18. September 2011 damit in die dritte Runde.

 

2009 und 2010 war diese gesellige Veranstaltung bereits ein großer Erfolg. "Der Gedanke, mit der Familie und Freunden, mit Arbeitskollegen oder Kunden unter den "Bürgerbäumen" vor der prächtigen Schloss-Kulisse nach Herzenslust in froher Gemeinschaft zu schlemmen und zu plaudern, in ungezwungener Atmosphäre Freunde zu treffen und neue Menschen kennenzulernen, und dabei etwas Gutes für Kinder und Jugendliche in Münster zu tun, ist angekommen", freut sich Petra Woldt, Gründungsstifterin, die ursprünglich die Idee für den Bürgerbrunch hatte. Jetzt traf sich das Bürgerbrunch-Team zu einem "Probe-Frühstück" an Ort und Stelle, um den Ablauf festzulegen. Wolfram Goldbeck vom städtischen Amt für Grünflächen und Umweltschutz, das den Promenadenabschnitt für dieses Fest zwischen 11 und 15 Uhr freigibt, schwärmt: "Das war schon ein Vorgeschmack auf eine herrlich unaufgeregte Veranstaltung, einfach zum Wohlfühlen; gute Laune ist vorprogrammiert". 100 Biertischgarnituren mit je acht Sitzplätzen wollen die Initiatoren aufstellen. "Bei entsprechender Nachfrage können wir kurzfristig aufstocken", verspricht Josef Schliemann, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Bürgerstiftung. Für diesen Sonntag hoffen alle natürlich auf gutes Wetter. Für Kinder gibt es wieder ein Unterhaltungsprogramm; im Hintergrund wird man dezente Musik hören. Die Superbiomarkt AG spendet der Stiftung für jede teilnehmende Person zwei Brötchen. Was man sonst essen und trinken möchte, bringt man selbst mit, egal ob Käsehäppchen, Mettwürstchen oder Nordseekrabben, Wasser, Saft, Bier oder Sekt ...!

 

Und so kann man "Bürgerbruncher/in" werden:
Unter www.bürgerbrunch-münster.de bucht man im Internet ganz einfach "seinen" Tisch. Man kann auch mehrere Tische bestellen. Danach überweist man innerhalb von 10 Tagen eine Spende von 80 Euro je Tisch an die Bürgerstiftung - und schon bekommt man eine Bestätigung. Alternativ kann man sich telefonisch unter der Nummer 0251/9876483 an die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung wenden; am besten dienstags oder freitags zwischen 15 und 17 Uhr (ansonsten auf den Anrufbeantworter sprechen).

 

Übrigens: Die Kooperationspartner X & Y Design und Kommunikation, Cynapsis Interaktive GmbH, Westfälische Nachrichten und das Amt für Grünflächen und Umweltschutz erbringen ihre Unterstützung kostenlos. "Damit kann der Spendenerlös auch in diesem Jahr ungeschmälert zwei Kinder-/Jugendprojekten zufließen", stimmen sie überein.



Mittwoch, 18.05.11 | 

 

Schüler helfen Senioren

 

Schüler und Studenten für Senioren / 18.05.2011

 

Mein Computer - das unbekannte Wesen!? Münsteraner Schüler helfen Senioren am PC

 

In der nächsten Woche startet ein Computer-Einsteigerkurs für Senioren Das Besondere daran: Schüler übernehmen die Rolle der Lehrer und unterstützen die älteren Mitbürger mit Tipps und Tricks im Umgang mit der neuen Technik.

Internet, E-Mail, Textverarbeitung, ...das liegt nicht jedem und manch einer traut sich gar nicht erst an die neuen Errungenschaften der Technik heran.Aus diesem Grund möchten Schüler der Karl-Wagenfeld-Realschule helfen und engagieren sich ehrenamtlich. Die Schüler bieten einen Computer-Einsteigerkurs für ältere Mitbürger (ab 60 Jahren) des Südviertels an.


Der Kurs startet am Donnerstag, den 26. Mai und findet im Computerraum der Schule, Spichernstraße 17 statt. An sechs Donnerstagen bis Mitte Juli, jeweils von 16 bis 17 Uhr werden die Senioren mit den Grundlagen im Umgang mit dem Computer vertraut gemacht.


Hierbei können individuelle Wünsche der Teilnehmer berücksichtigt werden, Vorkenntnisse sind für den Kurs nicht erforderlich.

 

Anmeldungen für den kostenfreien Kurs können per E-Mail an Herrn Ralf Schröder schroederralf(at)stadt-muenster.de oder telefonisch beim Schulsekretariat, unter der Nummer 0251 / 784140, erfolgen.


Der Computerkurs läuft im Rahmen der AG "Verantwortung lernen / sozial genial" in Zusammenarbeit mit der Stiftung* Bürger für Münster und ist der Auftakt des Projektes "Jung & Alt", welches die Bürgerstiftung in den kommenden Monaten weiter ausbauen will.



Donnerstag, 21.04.11 | 

 

Neues Vorstandsmitglied

 

Organisation / 21.04.2011

 

Bürgerstiftung mit neuem Vorstandsmitglied

 

Seit Anfang des Monats hat die Stiftung* Bürger für Münster ein neues Vorstandsmitglied; Josef Schliemann bekleidet nun diese ehrenamtlichen Position. Zuvor war er bereits seit einem Jahr ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung.


Josef Schliemann wurde 1946 im schlesischen Schönthal geboren und wuchs in Altenberge auf. Er wohnt seit Februar 2010 in Münster-Mecklenbeck. Schliemann ist verheiratet und vierfacher Familienvater. Er war von 1976 bis 1996 Gemeindedirektor in Velen, Kreis Borken, und danach mehr als 13 Jahre als Direktor der Caritas in Gladbeck tätig. Seit Mai 2009 befindet er sich im Ruhestand. Schliemann hat in Münster ein Senioren-Studium der Fächer Geschichte und Philosophie begonnen.


Darüber hinaus wollte sich Schliemann ehrenamtlich engagieren, um seine Freizeit sinnvoll zu nutzen.
"Ich engagiere mich in der Bürgerstiftung, weil ich hier einschlägige Erfahrungen aus meiner beruflichen Tätigkeit einbringen kann und weil die Stiftung sehr spannende und abwechslungsreiche Projekte bietet", so Schliemann.
Zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Stiftung bildet Schliemann gemeinsam mit Hans-Peter Kosmider und Dietmar Beck den Vorstand der Organisation. Seine Vorgänger in den Ämtern waren als Geschäftsführer Dr. Manfred Gotthardt und im Vorstand Martina Kreimann.
Schliemanns Aufgaben in der Stiftung sind sehr vielfältig, da er an mehreren Projekten arbeitet. "Zunächst kümmere ich mich verstärkt um den Bürgerbrunch im September und den Umweltpreis 2012, den wir zusammen mit der Stadt Münster vergeben werden." Auf die Zukunft der Stiftung angesprochen sagt Schliemann "Ich hoffe, dass es uns gelingt, das beeindruckende bürgerschaftliche Engagement durch Anerkennung und Würdigung weiter zu fördern und auszubauen in dem Sinne, dass die Münsteraner Bürger etwas für ihre Mitbürger leisten; das stärkt die Stadtgesellschaft und gibt unseren Kindern und Enkeln mehr Sicherheit für die Zukunft. Ich hoffe, dass unsere Stiftung dabei von Leistungsträgern in der Stadt inhaltlich, aber auch finanziell unterstützt wird."



v.l.n.r. Hans-Peter Kosmider, Prof. Tina Glückselig und einige Studenten der FH für Design

Mittwoch, 06.04.11 | 

 

Neues Design

 

Internetauftritt / 06.04.2011

 

Stiftung erhält ein neues Gesicht

 

Seit dieser Woche ist eine Projektgruppe aus dem Fachbereich Design der Fachhochschule Münster mit der Überarbeitung der Website der Stiftung* Bürger für Münster beschäftigt. Die Studentinnen und Studenten arbeiten in Teams und entwickeln jeweils Vorschläge, wie das Design des Internetauftrittes verändert und natürlich auch verschönert werden kann.Hans-Peter Kosmider, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung konnte Frau Prof. Tina Glückselig, Dozentin am Fachbereich Design in Münster, für die Idee gewinnen, dass ein Kurs ihrer Studentinnen und Studenten sich um die in die Jahre gekommenen Website der Bürgerstiftung kümmert. Die verschiedenen Teams von Designern reichen ihre Vorschläge ein und der beste wird prämiert und natürlich die optische Grundlage der neuen Internetseite der Bürgerstiftung.


Hans-Peter Kosmider: "Die Website der Stiftung soll professioneller und zeitgemäßer gestaltet sein. Die Bürger sollen uns gern im Internet besuchen und möglichst oft neue Informationen angeboten bekommen. Wir sind natürlich froh, dass sich der Fachbereich Design für unsere Sache einsetzt und uns dabei unterstützt, ein neues Gesicht zu erhalten."



Mittwoch, 06.04.11 | 

 

Bürgerstiftung holt neue Pressesprecher

 

Pressesprecher / 06.04.2011

  

Seit Anfang des Monats hat die Stiftung* Bürger für Münster ein neues Team, das sich um die Pressearbeit der Organisation kümmert. Jörg Segebarth und Thorsten Krimphove aus Münster bekleiden nun die ehrenamtlichen Positionen.
Jörg Segebarth ist 53 und hauptberuflich im Marketing der Stadtwerke Osnabrück beschäftigt. Der 34jährige Krimphove arbeitet im Bereich Public Relations und Marketing beim Maschinen- und Anlagenbauer L.B. Bohle in Ennigerloh. Davor studierte er in Münster Kommunikationswissenschaft. Die beiden neuen Mitarbeiter berichten direkt an den Vorsitzenden des Vorstandes der Stiftung, Hans-Peter Kosmider.


"Die Arbeit der Stiftung war mir schon längere Zeit bekannt und als die Anfrage kam, ob ich die Pressearbeit übernehmen möchte, musste ich nicht lange überlegen", so Krimphove. Und weiter: "Ich freue mich schon auf die Tätigkeit für die Stiftung und hoffe, dass dadurch die Bekanntheit der Organisation noch weiter gesteigert wird und leichter weitere Helfer und Unterstützer gewonnen werden können." 


Hans-Peter Kosmider zu der neuen Personalie: "Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Segebarth und Herr Krimphove für die Stiftung einsetzen möchten. Ehrenamtliches Engagement ist für uns außerordentlich wichtig, um die zahlreichen Projekte, die wir unterstützen, auch weiterhin angemessen fördern zu können."



Freitag, 25.03.11 | 

 

Mentoren-Programm der Stiftung geht mit neuem Motto in die dritte Runde

 

Mentoren für Schüler / 25.03.2011

 

Auftaktveranstaltung "Mentoren für Schüler" an der Fürstin-von-Gallitzin Realschule

 

Zehn von zwölf Mentoren, sowohl junge Studenten, Berufstätige mittleren Lebensalters als auch Pensionäre aus den unterschiedlichsten Studien- und Berufssparten, waren zur Auftaktveranstaltung an der Fürstin-von-Gallitzin Realschule am 10. März 2011 anwesend.
Nach einer Vorstellungsrunde und Klärung einiger organisatorischer Fragen zum Projekt erwarteten sie "ihre" 15 Mentee-Schüler, 5 Mädchen und 10 Jungen, aus der Jahrgangsstufe 8 dieser Schule.

Die Projektleiterin stellte zur Teamfindung an unterschiedlichen Tischgruppen Material zur Verfügung.


Zu der Fragestellung für die Schüler "Welche Wünsche habe ich an die Mentoren?" und für die Mentoren "Was kann ich den Schülern (an)bieten?" trafen sich Jugendliche und Erwachsene zunächst scheinbar zufällig an den Tischen und tauschten sich aus.
Schnell fanden alle zu munteren Gesprächen und aus der anfänglich etwas unüberschaubaren Situation bildete sich am Ende Gutes. Vier Teams bestehen jetzt aus 2 Mentoren mit 3 Mentees, dann gibt es zwei Einzelmentorings und ein Ehepaar, das einen Schüler betreut. Die Abschlussrunde machte deutlich: Alle sind froh mit den gefundenen "Teams" und fühlen sich aufgehoben; auf Seiten der Erwachsenen und auch der Schüler haben wohl genau die richtigen Menschen zueinander gefunden. Ein Schüler beendete die Vorstellung "seines Männer-Teams" mit"Wir haben uns schon ins Herz geschlossen".
Etwas für Schulalltag sicherlich eher Untypisches berichteten die Mentoren in den nächsten Tagen: Es war von Schülern die Rede, die auf ein schnell stattfindendes erstes Treffen drängen.
Mentoren wussten zu erzählen, dass die Schüler sich vertrauensvoll öffnen, dass die ersten Treffen schon "nett und informativ" waren. In den Schülern werden Menschen mit "viel Potenzial" gesehen, von denen Erwachsene angetan sind. Eine Mentorin schrieb:"Wie Erich Kästner schon sagte: Es gibt nichts Gutes: außer man tut es!"