BundesFreiwilligendienst (BFD)

 

Wir bieten seit 2012 jungen Menschen nach Abschluss ihrer Schulzeit die Möglichkeit, ein Jahr intensiv bei uns mitzuarbeiten und dadurch vielfältige Erfahrungen zu sammeln.

 

Die Mitarbeiter im FSJ bzw. BFD arbeiten in allen Projekten mit und übernehmen schrittweise Verantwortung für einzelne Projekte, Themenbereiche bzw. Veranstaltungen. Die meisten Freiwilligen haben diese Möglichkeiten gut genutzt, nach eigenen Aussagen viel gelernt, und die Arbeit (auch wenn es viel wurde) hat ihnen Spaß gemacht.

 

Charakteristisch für den Einsatz bei der Bürgerstiftung ist vor allem:

 

• Projektarbeit

• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

• Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten

• Vielseitiger Einblick in die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements

• Menschen begeistern und motivieren

 

Für einen Einsatz im Bundesfreiwilligendienst bei der Bürgerstiftung erwarten wir:

 

• Guten Umgang und Spaß an der Arbeit mit Menschen

• Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung

• Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit

• Offenheit und Interesse an ehrenamtlicher Arbeit

• Kreativität

 

Die nächsten Freiwilligen suchen wir für den Jahrgang 2021/2022. Dann freuen wir uns auf Bewerbungen, möglichst zum 1. August 2021.

 

Wollen Sie wissen, wie bisherige BFD'ler ihren Einsatz bei der Bürgerstiftung beurteilen? Lesen Sie ihre Reflektionen hier:

 

• 2012/2013 Tobias Bertermann

• 2014/2015 David Glanc

• 2015/2016 Maximiliane Schüttler

• 2015/2016 Leonard Hessel

• 2016/2017 Rika Höltje

• 2016/2017 Oskar Köppen

• 2017/2018 Caroline von Lengerke

• 2017/2018 Moritz Piepel 

• 2018/2019 Lina Hellwig

 2019/2020 Jana Petersmeier 

 

Bewerbungen mit Anschreiben und Lebenslauf können bis zum 01. August 2021 hier online, per Mail oder auch per Post eingereicht werden.

 

Ansprechpartnerin

Anne Leusmann, Geschäftsführerin

Tel: 0251 / 9876483

Mail: kontakt@buerger-fuer-muenster.de

 

Freiwilliges Soziales Jahr/BFD bei der Stiftung Bürger für Münster – Ein Blick in die Arbeit eines Freiwilligen

Richard Mannwald, BFDler 2020/21

Hi!

Ich bin Richard, der BFDler in der Geschäftsstelle der Stiftung Bürger für Münster. Ich bin 19 Jahre alt, komme aus Nottuln, wo ich zurzeit noch bei meiner Mutter und meiner Schwester wohne. Gemeinsam mit den anderen Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle haben wir uns überlegt, dass es für zukünftige BFDler oder Interessierte sicherlich spannend wäre, einen Einblick in die aktuellen Belange und Projekte zu haben, die ich als Freiwilliger im Moment mit betreue. Und so werden wir jetzt alle paar Monate einen kleinen Blog hier auf der Homepage veröffentlichen.

 

August bis Oktober:

Der Anfang meines Freiwilligendienstes verlief durch Corona etwas anders, als es normalerweise der Fall gewesen wäre. Ich hatte zwar mehr Zeit, mich einzuarbeiten, allerdings mussten viele der Projekte, in denen ich als BFDler mitgearbeitet hätte, abgesagt werden. Davon habe ich und haben wir uns aber nicht unterkriegen lassen: Mit etwas Kreativität haben wir unsere Projekte soweit es ging angepasst oder neue kleinere Projekte ins Leben gerufen, bei denen ich schon viel Verantwortung übernehmen durfte. Dabei fand ich sehr bemerkenswert, dass dabei Rücksicht auf meine persönlichen Interessen und Kenntnisse genommen wurde. So konnte ich als Politikinteressierter die Umfrage zum Thema Ehrenamt vor der Kommunalwahl maßgeblich mitgestalten.

Ein weiteres Highlight war die erste Seminarwoche für alle Freiwilligen, die Corona-bedingt zwar leider nur begrenzt stattfinden konnte, bei der ich mich aber trotzdem mit vielen anderen Freiwilligen ausgetauscht habe.

 

Als nächstes auf der Agenda steht der Bürgerpreis am 01. Dezember, der schon jetzt tatkräftig vorbereitet wird. Trotz aller Einschränkungen durch Corona versuchen wir hier, das Beste aus jeder Situation und aus jedem Projekt zu machen.

November bis Februar:

Die zweite Welle hat uns hier bei der Bürgerstiftung natürlich stark eingeschränkt. Ehrenamt findet nunmal mit und für ganz viele Menschen statt. Welche Chancen bleiben denn, wenn die sozialen Kontakte so eingeschränkt werden? Trotz eingeschränkter Besetzung, Homeoffice und wenig Aktivität, gab es dennoch Lichtblicke. Ein Anruf hier oder eine liebe Mail dort, wie sehr man sich über die wenigen, aber mit Herz gestalteten Aktivitäten der Stiftung gefreut habe, hat mir anschaulich gemacht, wie sehr vermeintlich kleine Aktionen gegen Einsamkeit, Trauer und Lagerkoller helfen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein verregneter Dezembertag, an dem ich mit dem Fahrrad von der Innenstadt aus bis nach Gremmendorf gefahren bin, um einen USB-Stick mit einem unserer Adventsfilme beim Kardinal von Galen Stift abzugeben. Klatschnass dort angekommen wurde ich freudig begrüßt; die Seniorinnen und Senioren würden sich gerade in dieser Zeit über ein wenig weihnachtliche Stimmung besonders freuen. Solche Momente geben Aufwind und Motivation, sie geben das Gefühl, gebraucht zu werden. Und obwohl ich mir meinen Freiwilligendienst ganz anders vorgestellt habe, bin ich doch froh um all die Erfahrungen und schönen Momente, die ich bislang sammeln konnte.