Bürgerpreis in Gold
Bürgerpreis in Gold
Bürgerpreis in Silber
Bürgerpreis in Silber
Bürgerpreis in Bronze
Bürgerpreis in Bronze

BÜRGERPREIS 2014

Ausschreibung

Bringen Sie Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen? Helfen Sie Menschen aus dem Ausland dabei, in Münster ihre ersten Schritte zu machen und sich hier wohlzufühlen? Engagieren Sie sich für Städtepartnerschaften, Austauschprogramme oder den Dialog zwischen Münster und anderen Ländern? Unterstützen Sie internationale Projekte?

 

Wenn ja, gehören Sie zu der Zielgruppe des Bürgerpreises 2014 – dann bewerben Sie sich!

 

Bewerben können sich alle Bürgerinnen und Bürger, Münsteraner und Zugezogene, Menschen, die hier dauerhaft wohnen oder nur auf Zeit in Münster sind, insbesondere Menschen aller Nationalitäten, die sich in Initiativen, Vereinen oder informellen Gruppen ehrenamtlich engagieren.

 

Sponsoren

Das Preisgeld und die Ausrichtung des Wettbewerbs sponsert die GAD eG als Hauptsponsor. Der Festakt zur Preisverleihung im Rathausfestsaal wird von den Stadtwerken Münster unterstützt.

 

Preisträger

Wir gratulieren den von der Jury ausgewählten acht Finalisten, von denen die drei Preisträger am 3. Dezember bekannt gegeben werden.

 

Die Preisträger in diesem Jahr sind:

Preisträger in Gold: Afrika Kooperative e.V.

Preisträger in Silber: Studenteninitiative Weitblick e.V.

Preisträger in Bronze: The Global Experience e.V.

 

Die Finalisten (in alphabetischer Reihenfolge) sind:

Ziel von AFAQ e.V. ist die interkulturelle Horizonterweiterung: afaq ist das arabische Wort für Horizont. Afaq organisiert Kulturveranstaltungen, fördert Kreative und Begabte, berät Studierende, Frauen und Familien, die sich in sozial schwierigen Situationen befinden und kümmert sich um die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen deutsch-arabischen Vereinigungen.

 

Mit vielfältigen Aktionen wie einem zehntägigen Afrika-Festival, Lesungen und Gesprächen mit afrikanischen Autoren oder Schulworkshops möchte die Afrika Kooperative e.V. einen Einblick in Teile der afrikanischen Gesellschaft und Kultur geben, die von der Öffentlichkeit in Europa eher wenig beachtet werden. Damit leistet die Afrika Kooperative einen besonderen Beitrag zur Völkerverständigung.

 

Internationale Austausche für Lehrer und Lehramtsanwärter ermöglicht die Initiative for fair education e.V. Seit 2007 ermuntert der Verein junge Lehramtsstudierende zu von ihren Hochschulen anerkannten Pflichtpraktika in einem Partnerland. Damit soll nicht nur der interkulturelle Dialog gestärkt werden sondern die Teilnehmer tragen regelmäßig auch zur Verbesserung der Schul- und Bildungssituation im Partnerland bei.

 

Seit dem 30. November 1991 ist Lublin polnische Partnerstadt von Münster. Der 1992 gegründete Förderverein Münster Lublin e.V. baut Brücken zwischen Deutschland und Polen und fördert mit bürgerschaftlichen Kontakten und Begegnungen, Austauschen, Reisen, Diskussionsveranstaltungen und sozialen Projekten vor Ort die Verständigung und dauerhafte Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen.

 

Flucht und Migration: Auf dieses Thema möchte der Verein Mutoto e.V. aufmerksam machen. Hierfür trat die Akrobatikgruppe Mutoto Chaud mit einem selbst erarbeiteten Theaterstück an Schulen, Kindergärten, Vereinen u.a. auf. Mit Hilfe von Workshops und Publikumsgesprächen wurden die Inhalte des Theaterstücks weiter vertieft. Der Verein unterstützt seit 2000 vielfältige Jungendaustausch- und Bildungsprojekte.

 

Soziale Medien für gesellschaftliche Entwicklung: das begreifen 70 Schüler und junge Medienschaffende und IT-Fachleute aus Münster als Chance. Organisiert durch The Global Experience e.V. treffen sich während der Sommerferien Teilnehmer aus aller Welt im Schillergymnasium in Münster zum „Digital Participation Camp". Dabei werden neue Projekte und Kampagnen entwickelt, um mit Hilfe digitaler Medien Demokratieentwicklung, Gleichberechtigung von Frauen oder die Bekämpfung von Armut zu fördern.

 

Ein Forum, in dem sich die Menschen verschiedener Kulturen, vor allem aus Lateinamerika und Deutschland, kennen und schätzen lernen und voneinander lernen können, möchte Upla e.V. mit seiner ehrenamtlichen Vereinsarbeit schaffen. Dafür bietet der Verein Vorträge, Musik- und Tanzworkshops, Sprachkurse und andere Bildungsangebote an und organisiert nicht zuletzt die jährlichen Lateinamerika-Wochen.

 

Die in Münster gegründete Studenteninitiative Weitblick e.V. ist überzeugt, dass Bildung der beste Impfstoff gegen Armut ist. Nachdem Weitblick den Bau von sechs Grundschulen in Benin ermöglicht hat, geht es nun auch um universitäre Bildung. Im Projekt „Uni baut Uni", mit ehrenamtlichem Einsatz vieler Studenten vor Ort und als Fundraiser in Münster, schafft Weitblick e.V. in Benin, einem der ärmsten Länder in Afrika, die Grundlagen für den Bau eines neuen Campus. Damit wird auch ein studentischer Austausch zwischen Münster und Benin gefördert.

 

Jury

 

Mit 36 Bewerbungen fand die Ausschreibung des Bürgerpreises auch dieses Jahr eine gute Resonanz. Die Mitglieder der Jury waren über die Vielfalt und Substanz Bewerbungen hoch erfreut. Mitglieder der Jury sind Frau Prof. Dr. Cornelia Denz, Prorektorin für Internationales und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Münster, Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster (derzeit in Sierra Leone im Anti-Ebola-Einsatz), Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Münster, Hans-Peter Kosmider (Bürgerstiftung), Mirela Muschiol, Mitarbeiterin des Internationalen Zentrums „Die Brücke", Ruprecht Polenz, ehem. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Claus-Dieter Toben, Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors GAD, und Dr. Lütfü Yavuz, Vorsitzender des Integrationsrats der Stadt Münster. Den Vorsitz führte Projektleiter Joachim Sommer, langjähriger Leiter der Brücke, dem internationalen Zentrum der Universität Münster.